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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Tür an Tür mit netten Nachbarn

09.07.2015

Elisabethfehn Vor allem die Ruhe, die schöne Landschaft und die gute Dorfgemeinschaft schätzen die Menschen in Elisabethfehn. Das ist zumindest der Eindruck den man bekommt, wenn man durch die Straßen des Ortes läuft und mit den Menschen ins Gespräch kommt.

Einer, der es wissen muss, ist Ulrich Gerdes. Der 76-Jährige ist in Elisabethfehn geboren und nie von dort weggezogen. „Es ist sehr angenehm, hier zu leben“, berichtet der Rentner, der gemeinsam mit seiner Partnerin in der Nelkenstraße 11 wohnt. „Es gibt viele schöne Radwege in der Gegend, und auch die Nachbarschaft ist eine gute Gemeinschaft“, findet er. „Das passt alles wirklich gut.“

Insbesondere in den vergangenen 20 Jahren habe sich im Ort viel getan und verändert. „Das betrifft vor allem den Tourismus, der stark zugenommen hat. Wir haben hier viel zu bieten, nicht zuletzt durch das Moor- und Fehnmuseum.“

Jeden Freitagmorgen um 9.30 Uhr trifft sich Gerdes mit seiner Laufgruppe vor dem Moor- und Fehnmuseum. So hält er sich fit. „Wer mitmachen möchte, ist bei uns immer herzlich willkommen“, sagt der 76-Jährige.

Am Dahlienweg 13 wohnt Ursula Sänger, 62, gemeinsam mit ihrem Mann Gustav, 61, und Hündin Inka. „Wir leben schon seit 35 Jahren hier“, berichtet er lächelnd. „Wir fühlen uns hier sehr wohl, es ist eine nette und liebe Nachbarschaft. Alle helfen einander. Wer zum Einkaufen fährt, fragt vorher immer, ob jemand etwas braucht. Das ist wirklich schön.“

Auch was die Einkaufsmöglichkeiten in Elisabethfehn betrifft, ist Sänger zufrieden. „Wir haben hier alles, was wir brauchen.“ Aus vielen Gesprächen mit ihren Nachbarn weiß Ursula Gerdes aber auch, was sich einige für die Zukunft wünschen. „Einen Kinder- und einen Augenarzt haben wir hier nicht. Das fehlt wirklich.“ Insbesondere für die Senioren sei es nicht immer einfach, zum Augenarzt nach Friesoythe zu kommen.

Noch nicht so lange wie Gerdes und Sänger wohnt August Blömer in Elisabethfehn. Gemeinsam mit seiner Frau Elfriede, 66, zog der 68-Jährige im Jahr 2010 aus Bollingen her. „Ich war 30 Jahre lang selbstständiger Unternehmer. Jetzt genieße ich hier meinen Ruhestand“, sagt der Rentner. Die große Leidenschaft des Ehepaares Blömer ist das Reisen mit dem Wohnmobil. „Wir fahren gerne an die Küste“, sagt er. Wenn sie nicht gerade unterwegs sind, dann zieht es beide in den heimischen Garten. „Da machen wir sehr viel“, sagt der 68-Jährige. Und auch für Regentage hat Blömer ein passendes Hobby: „Ich spiele gerne Skat.“ NWZ

Jonas Schönrock Barßel / Redaktion Münsterland
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