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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Engagement: Über 400 Jahre alte Glocke soll wieder läuten

06.11.2014

Bokelesch Die über 400 Jahre alte Glocke in der Johanniterkapelle soll wieder läuten. Der Vorstand des Fördervereins will sich jetzt dafür einsetzen, dass das Geläut der Johanniterkapelle wieder in Gang gesetzt wird. Das wurde auf der Mitgliederversammlung des Fördervereins im Informationszentrum „Friesische Johanniter“ in Bokelesch angeregt, zu der Vorsitzender Gerd Olling zahlreiche Mitglieder begrüßen konnte. Im Juli 2007 war der Förderverein gegründet worden; heute gehören ihm 131 Mitglieder an.

Ehrenvorsitzender Pfarrer Miroslaw Piotrowski ließ der Versammlung gute Wünsche übermitteln und wünschte der Versammlung einen harmonischen Verlauf. Der Vorstand zog eine überaus positive Bilanz des vergangenen Jahres. „Was lange gedauert hat, konnte endlich in diesem Jahr vollendet werden“, freute sich der Vereinsvorsitzende über die Fertigstellung und Einweihung des Ambo und des Priesterstuhls für die Johanniterkapelle (die NWZ  berichtete).

Aber auch ein weiteres langjähriges Anliegen des Vereins, die Überführung der Reliquie des Clemens August Graf von Galen in die Johanniterkapelle, sei mittlerweile vollzogen.

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Einen ausführlichen Jahresbericht gab Kerstin Rolfes vom Vorstand für die an diesem Abend verhinderte Nicola Heese-Ahlers und verwies auf die große Putzaktion in der Johanniterkapelle zum Advent und auf den vom Verein durchgeführten Frühjahrsputz. „Der Klostergarten wächst und gedeiht“, betonte Kerstin Rolfes und verwies darauf, dass dieser von Franz Hericks unterhalten und gesäubert werde. Im Oktober habe es dann ein erstes Treffen zur Erstellung einer neuen angemessenen Krippe in der Johanniterkapelle gegeben. Pünktlich zur Adventszeit soll es zudem wieder einen Großputztag geben.

Erfreut zeigte sich der Verein über eine gesunde Kassenlage. Zu neuen Kassenprüfern wählte die Versammlung Heinz Schröer und Ludger Tebben.

Kritik gab es von Pfarrer August Vornhusen zum Ambo und zum Priesterstuhl. Nach seiner Auffassung sei es Sache des diensttuenden Priesters, die von ihm zu nutzenden Gegenstände und Arbeitsgeräte so zu platzieren, wie er sie gebrauche. In der Vergangenheit sei es diesbezüglich wiederholt zu Unstimmigkeiten gekommen, wobei Vornhusen bemängelte, dass das Ambo und der Priesterstuhl sehr ungenau gemacht worden seien. Zum einen besitze das Ambo keine richtige Standfläche und sei kopflastig, so dass es umzustürzen drohte, sagte der Pfarrer. Zwischenzeitlich sei das Ambo am Boden befestigt worden. Zum anderen passe die Ablage für Messbücher nicht und unter dem Lesepult sei die Ablage zu schmal. Weiterhin kritisierte er den Priesterstuhl, der nicht praktikabel sei. Armstützen und Sitz seien zu schmal. Zudem könne der Priesterstuhl Schäden an den Messgewändern verursachen.

„Das nehme ich auf meine Kappe“, sagte Olling. Alle Schritte seien mit dem leitenden Pfarrer Ernst Halbe abgestimmt, besprochen und für gut befunden worden. Aus der Versammlung wurde vorgeschlagen, dass der Vorstand das Gespräch mit dem neuen leitenden Pfarrer suchen soll, um eine bessere Einbindung des diensttuenden Pfarrers Vornhusen zu erreichen.

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