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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Projekt: Unternehmen buhlen um Hauptschüler

11.04.2013

Cloppenburg Der Startschuss ist gefallen: Die IHK-Wirtschaftsjunioren Oldenburg haben im Rahmen ihres Projekts „Durchstartet 2013“ eine Broschüre veröffentlicht, in der Unternehmen um Bewerbungen von Hauptschülern werben. Einen ganzen Packen der Hochglanz-Hefte haben IHK-Referent Peter Wellmann und der Cloppenburger Unternehmer Lars Fahrenholz am Mittwoch im Hauptschul-Zweig der Marienschule Cloppenburg abgegeben.

In dem Heft finden sich 25 Porträts von Unternehmen, die gute Hauptschüler suchen. „Die Jugendlichen wollen zu Recht wissen, welche Unternehmen speziell an Hauptschülern Interesse haben“, weiß Fahrenholz aus Erfahrung. „Mit unserer Broschüre bieten wir ihnen ganz konkrete Informationen und Ansprechpartner.“

Idee und Heft kamen bei den ersten drei Lesern der Marienschule auch ganz gut an. „Die Broschüre hilft sicher allen, die noch keine Stelle haben“, bilanzierte Klassensprecher Azdam Karaca. „Allerdings“, so fügte Doris Lorenz, Leiterin des Hauptschulzweigs, an, „wissen fast alle bereits, wie es nach dem Abschluss in diesem Sommer weitergeht.“

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„Stimmt“, pflichtete auch Svenja Rolfes bei. Der überwiegende Teil ihrer Mitschüler habe sich entschieden weiterzulernen. So auch Svenja, für sie steht fest: „Ich will später auf Lehramt studieren.“ Azdam geht es ähnlich, auch wenn ihn nicht das Lehramt, sondern die Architektur lockt. Seinen Platz bei der BBS Technik als nächsten Schritt zur Karriere hat er bereits sicher. Annika Wichmann wartet noch auf eine Zusage – aber auch sie will unbedingt weiter zur Schule gehen.

Drei Jugendliche weniger, die einen typischen Hauptschüler-Beruf ausüben möchten. Und sie stehen nicht allein da. Laut Lorenz wechseln etwa 80 Prozent der Absolventen an weiterführende Schulen. „Wer sich mal auf einen Ausbildungsplatz bewirbt, bekommt meist eine Absage“, kennt Annika einen der Gründe. So gesehen sei es gut, ergänzte Lorenz, dass es eine solche Initiative wie die der Wirtschaftsjunioren gebe. Insbesondere mit Blick auf Praktika. Allerdings bedaure sie, dass nur ein Cloppenburger Unternehmen in der Broschüre zu finden sei. Firmen im Saterland oder Wiefelstede seien zu weit weg. „Da kommen unsere Schüler nicht hin.“

Anuschka Kramer Redakteurin / Redaktion Leer
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