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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Unternehmen der Region sollen offensiv agieren

21.09.2015

Garrel Mehr Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft hat am Freitagabend der Präsident der Oldenburgischen Industrie und Handelskammer, Gert Stuke, in Garrel gefordert. Stuke sprach auf Einladung des Garreler Unternehmens „Phoenix Fire Protect Development“ auf deren „Feuertaufe – Die Erste“. Das Unternehmen aus der Brandschutz-Branche, das im Frühjahr erst eine Produktionshalle in Garrel am Eichkamp bezogen hatte, hatte im vergangenen Jahr den Innovationspreis des Verbundes Oldenburger Münsterland erhalten – eine Auszeichnung, die laut Geschäftsführer Stephan Luker einen „kräftigen Schub“ gegeben hatte.

Gert Stuke sagte vor rund 120 geladenen Gäste aus Wirtschaft, Verwaltung, Politik und dem Ehrenamt: „Wir können stolz sein auf das Oldenburger Münsterland“ und spielte damit auf die wirtschaftliche Entwicklung an, die einer „exzellenten Lage“ und einem tief verankerten Sinn für Selbstständigkeit geschuldet sei.

Die Aktiv-Region müsse sich aber immer wieder hinterfragen. In gewissen Bereiche seien die Grenzen des Wachstums erreicht.

Flächenknappheit, Nitrat belastetes Grundwasser und zunehmende Akzeptanzprobleme bei der Nutztierhaltung: Stuke forderte die Unternehmer der Ernährungsindustrie dazu auf, in die Offensive zu gehen, um Lösungen zu finden und die Akzeptanz in der Bevölkerung wieder zu erhöhen, ohne dass die wirtschaftlichen Aspekte dabei aus den Augen verloren würden.

Man müsse sich sehr intensiv mit der Frage des qualitativen Wachstums beschäftigen, so Stuke. Das Land Niedersachsen rief er auf, die Kapazitäten für die Planung von Infrastrukturvorhaben aufzustocken. Großprojekte wie die A 20 oder die E 233 seien von großer Bedeutung für die Region. Bei der E 233 gelte es aber, die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen. Hier müsse die Wirtschaft Flagge zeigen. „Hinten und vorne“ reiche nicht, was derzeit in Bezug auf den Breitbandausbau im Lande getan werde.

Eugen Gehlenborg, Vizepräsident des Deutschen Fußballbundes, sprach über das Thema: „Was die Wirtschaft in der Nachwuchsförderung vom Fußballsport lernen kann“. Bundestrainer Jogi Löw habe aus vielen Einzelkämpfern die Weltmeisterelf von 2014 geformt. Das Potenzial so zusammenzubringen, dass am Ende das Optimum dabei herauskomme – das sei die Herausforderung, derer sich auch die Wirtschaft stellen müsse. Disziplin, Kompetenz und Einsatzwillen seien dazu notwendig.

Auch den Zustrom von Flüchtlingen sprach Gehlenborg an und forderte „Optimismus und Offenheit“ von allen. Gehlenborg überbrachte einen Fußball mit Unterschriften der Nationalmannschaft aus dem Jahre 2010, der versteigert wurde. Über mehr als 1000 Euro kann sich die jüngst ins Leben gerufene Garreler Fußballschule freuen.

Reiner Kramer stv. Redaktionsleitung Friesoythe / Redaktion Münsterland
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