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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Unterschriften gegen Minister Meyer

22.11.2014

Nordkreis Seit Gründung der Bürgerinitiative „Stoppt das Landesraumordnungsprogramm“ am Loher Kreisel vor wenigen Wochen folgt nun der nächste Schritt. Im gesamten Nordkreis sowie im angrenzenden Ammerland liegen in einigen Geschäften Unterschriftenlisten aus. Wer sich darin einträgt, signalisiert seine Unterstützung für die Bürgerinitiative. Die Landwirte aus der Region, die sich auf diesem Wege zusammengeschlossen haben, hoffen auf große Resonanz. Denn: „Sollte die von Minister Meyer geplante Novelle des Raumordnungsprogramms für das Land Niedersachsen tatsächlich in Kraft treten, hat dies verheerende Folgen für alle Bürger“, teilte der Loher Landwirt Eugen Hagen von der Bürgerinitiative mit. Auf weite Sicht werde die Lebensmittelversorgung nur noch in den großen Städten stattfinden, da es Begrenzungen für die Quadratmeterzahlen für den Einzelhandel gebe. Man werde immer längere Wege auf sich nehmen müssen, um seinen wöchentlichen Einkauf zu erledigen. „Ist das klimaschonend?“, fragt Hagen. Zusätzlich werde die Entwicklung im Dorf vor allem im Bereich Wohnungsbebauung beschränkt. Schleusen am Kanal dürften nicht gebaut oder erneuert werden, Boote im Barßeler Hafen gehörten der Geschichte an, da die Gewässerflächen zu Biotopen werden sollen. Hagen: „Dieses hat zur Folge, dass es große Einbußen in der Tourismusbranche gibt.“

Auf der Internetseite des Rechtsanwalts Tammo Gräper können die Inhalte des Landesraumordnungsprogramms aufgerufen werden. (Link: http://www.drhenneberg.rasch-network.de/daten/downloads/LROP_Vortrag.pdf). Die Initiative ist auf Facebook zu finden unter „Stoppt das Landes- Raumordnungsprogramm -Nds“.

200 Landwirte aus den Kommunen Barßel, Bösel, Friesoythe, Saterland und dem angrenzenden Ammerland trafen sich am 31. Oktober in Lohe, um die Bürgerinitiative zu gründen. Gemeinsam möchte man sich so unabhängig und frei beim Landwirtschaftsministerium und in der Bevölkerung Gehör verschaffen – und das Landesraumordnungsprogramm stoppen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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