• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Vom Lädchen zum Kaufhaus

15.06.2017

Barßel Ein ganz normaler Mittwochmorgen. 10 Uhr. Zwischen Puppen, Kinderwagen, Hemden, Gläsern und Büchern herrscht dichtes Gedränge. Ja, das könnte eine Szene aus einem Großstadtkaufhaus sein. Aber nein – ganz ähnliche Verhältnisse herrschen dienstags bis freitags auch im Barßeler SKF-Laden. „Eigentlich ist immer gut was los. Und die Spendenbereitschaft ist ungebrochen hoch“, sagt Helene Elsen, die aber eigentlich viel lieber Leni genannt werden möchte. Sie leitet das Team von 36 Frauen, das vier Tage die Woche im Kaufhaus des Sozialdienstes katholischer Frauen (SKF) an der Lange Straße tätig ist. Und das jetzt schon zehn Jahre lang. Am 27. Juni soll gefeiert werden.

2006 fing alles an. „Damals hat in Barßel eine Schwangerschaftberatung aufgemacht. Schnell wuchs der Bedarf an Babykleidung und Kinderwaren“, berichtet Helene Elsen. So kam die damalige Vorstandsvorsitzende des SKF, Mechthild Brinkmann, zusammen mit Pfarrer Hermann Bergmann auf Leni Elsen und weitere Frauen zu. „Danach haben wir uns den Cloppenburger SKF-Laden angeschaut. Ab dann konnten wir uns das auch in Barßel sehr gut vorstellen.“

Eröffnet wurde das erste Lädchen dann im Juni 2007 in einem kleinen Raum im Gesundheitszentrum. „Damals sind wir mit acht Frauen angefangen. Heute sind drei von diesen Frauen immer noch im Team aktiv. Eine tolle Arbeit leisten meine Kolleginnen – und das alles ehrenamtlich ohne irgendetwas daran zu verdienen“, freut sich Elsen.

Von Anfang an wurde das Angebot sehr gut angenommen. „Schnell war unser erster Raum voll mit Kleidung aller Art und wir mussten uns neue Räume suchen“, berichtet Elsen. Nach mehreren Umzügen sind die Frauen mit ihrem Kaufhaus seit Herbst 2012 in der Lange Straße in der ehemaligen Drogerie Schmidt zu Hause. „Und hier ist der Laden auch schon randvoll“, freut sich Elsen.

Längst besteht das Sortiment des kleinen Kaufhauses nicht mehr nur aus Umstandsmode. Immer wieder wurde das Sortiment erweitert. „Klar steht Kleidung immer noch im Vordergrund. aber wir haben jetzt auch Haushaltswaren aller Art von Porzellan bis Gläsern, Bücher, Schuhe und Spielzug. Es ist ein Laden für Jedermann – man kann hier alles finden“, sagt die Leiterin des Lädchens.

Und auch der Erlös ist für Jedermann. Das eingenommen Geld fließt in soziale Projekt des SKF. Gleichzeitig wird der Laden nicht nur mit Sachspenden aller Art unterstützt, sondern auch durch finanzielle Spenden – etwa von der Gemeinde, den Banken, den Versicherungen oder weiteren Geschäftsleute und Privatpersonen. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung in der ganzen Zeit und hätten uns nie träumen lassen, dass wir nach zehn Jahren schon so weit gekommen sind“, freut sich Laden-Chefin Leni Elsen.

Und am 27. Juni soll das Ganze in kleinem Rahmen gefeiert werden. „Nach einem kleinen Sektempfang erzähle ich über die Geschichte des Ladens. Jeder, der sich mit unserem kleinen Lädchen verbunden fühlt, kann vorbeischauen. Die zehn Jahre waren für uns Ladenfrauen eine absolute Erfolgsgeschichte“, sagt Elsen stolz.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04491 9988 2906
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.