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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

KULTUR: Von einstiger „Plaggerei“ und „Schneitelwirtschaft“

30.04.2007

[SPITZMARKE]CLOPPENBURG CLOPPENBURG/BOM - Als Neuigkeit hat sich für die Teilnehmer des jüngsten Sonntagsspazierganges durch das Cloppenburger Museumsdorf ergeben, dass es in Cappeln einmal ein „Obstbaum-Arboretum“ gab. Das Thema der gestrigen historisch ausgerichteten Runde unter der Führung von Sandra Dannebeck lautete: „Von der Plaggerei und Schneitelwirtschaft“.

Danneberg leitet das Projekt „Historische Kulturlandschaften“ im Niedersächsischen Freilichtmuseum. Sie berichtete unter anderem von der Entstehung der Wallhecken, die zum Abgrenzen landwirtschaftlicher Flächen dienten sowie vom Nutzen der Haus- und Hofbäume als Schattenspender oder Holzlieferanten. Bei den Obstwiesen angelangt, konnte selbst ein Cappelner bislang Unbekanntes aus seiner Heimatgemeinde erfahren. Gab es dort doch Anfang des 19. Jahrhunderts einen Pfarrgarten mit 144 Apfel-, 63 Birnen-, und 19 Kirschsorten. Angelegt hatte ihn einst der Seelsorger Heinrich Dyckerhoff in seiner Pfarrerszeit (1802 – 1838), um die Gebrauchsfähigkeit der einzelnen Obstsorten für das Oldenburger Münsterland auszuprobieren.

„Im Mittelpunkt des historischen Bauerndorfes lagen der Dorfbrink – eine Wiese, oder ein Platz – so Dannebeck weiter. Inzwischen seien diese Zentren der Gemeinschaft jedoch leider meistens zugebaut.

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Abschließend erfuhren die „Spaziergänger“ noch manches Wissenswerte über „Rottekuhlen und die „Bleichwiesen“ der „Plaggenwirtschaft“. Dieses Konzept ließ die landwirtschaftlichen Flächen anwachsen, so dass manch ein Gehöft dahinter verborgen wurde, und verschwand.

Mehr Informationen auch unter www.museumsdorf.de

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