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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Landesverband: Schwieriges Jahr für Schäfer

18.01.2020

Vordersten Thüle „Ein schwieriges Jahr liegt hinter uns. In vielen Landesteilen gab es erneut eine extreme Trockenheit, damit verbundenen Futtermangel, hohe Futterkosten und dazu gleichbleibend schlechte Schlachtlämmerpreise.“ Das sagte Klaus Gerdes, Zuchtleiter des Landes-Schafzuchtverbandes Weser-Ems der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, auf der Regional-Versammlung der Schafhalter in Weser-Ems in Pollmeyers Bauernstuben in Vordersten Thüle. Dazu konnte der Vorsitzende Heiko Schmidt besonders das Ehrenmitglied Heinrich Preut aus Thüle begrüßen.

Wölfe bereiten Sorge

Leider sei die niedersächsische Weidetierhaltung und insbesondere die Schafhaltung im vergangenen Jahr wieder stark von Wolfsübergriffen beeinträchtigt worden, bedauerte Gerdes. „Einige Betriebe waren gleich mehrfach betroffen.“ Auch gut geschützte Tiere mit Zäunen weit besser als der geforderte Grundschutz seien betroffen gewesen. Hier betrug die Quote 25 Prozent. Verärgert zeigten sich die Schafhalterinnen und Schafhalter darüber, dass zum Teil überhaupt keine Entschädigungen für gerissene oder getötete Tiere gezahlt wurden.

Ansonsten wurde sachlich über das Problem „Wolf“ diskutiert – dies allerdings mit Sorge, da Wölfe Schafe, die nicht durch besondere Zäune oder Hunde geschützt sind, erbeuten und so die Schafhaltung an sich gefährden. Heiko Schmidt berichtete, das Thema habe man in der Politik immer wieder angesprochen und sehe inzwischen, dass die Landesregierung auf die großen Sorgen der Schäferinnen und Schäfer reagiere.

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Weniger Schafe in 2019

Die Schafhaltung in Weser-Ems ist auch im Jahr 2019 zurückgegangen. Demnach gab es 2019 insgesamt 230 400 Schafe, nachdem im Vorjahr noch 233 780 gezählt wurden. Die Zahl der Betriebe sank von 11 794 auf 11 455. Im Landes-Schafzuchtverband Weser-Ems stellen Milchschafe die zahlenmäßig wichtigste Rasse, gefolgt von den Bentheimer Landschafen.

Die Beiträge zur Tierseuchenkasse sind gesunken, da es keine Seuchenereignisse wie die Blauzungenerkrankung mehr gab. Bei Auktionen und Tierschauen seien die Züchterinnen und Züchter aus Weser-Ems durchaus erfolgreich gewesen. Man habe Milchschafe aus der Region nach England, Luxemburg, in die Schweiz und Niederlande exportiert. Etwas eingebrochen sei der Export nach Russland. Aber auch aktuelle Themen zur Haltung, Zucht und Herdbuchführung sowie zur Schafgesundheit wurden angesprochen und diskutiert.

An dem Abend wurden auch erfolgreiche Züchter geehrt. Ausgezeichnet wurden Geerd Kampen aus dem Saterland mit der Ehrenurkunde und der silbernen Platte des Landwirtschaftsministeriums. Die höchste Auszeichnung erhielt Kampen für den mit Ia ausgezeichneten Sieger der Jährlingsböcke der Rasse „Weißköpfiges Fleischschaf“. Die silberne Preismünze der Landwirtschaftskammer erhielt Timo Barth aus Twistringen für einen Heidschnucken-Jährlingsbock auf der Körung in Verden.

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