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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Waldkinder schrubben Schmutz weg

24.05.2011

CLOPPENBURG Regelmäßig besuchen die Kinder des Cloppenburger Waldkindergartens das Museumsdorf. Am Montag stand ein ganz besonderes Ereignis auf dem Tagesplan. Die Waldkinder waren wichtiger Teil der Facharbeit der 12. Klasse am Beruflichen Gymnasium Wirtschaft der BBS Cloppenburg.

Sechs Schülerinnen hatten in den vergangenen Wochen ein museumspädagogisches Programm erarbeitet, das unter dem Motto „Waschen wie früher“ stand. Nach der theoretischen Arbeit mussten sie nun den Praxistest ablegen, der zu einem Viertel in die Note einfließt.

15 begeisterte Kindergarten-Kinder drängten sich um den großen Waschzuber in der Diele des Quatmannshofes und schrubbten fleißig mit einem Stück Seife und einer Bürste in der Hand den Schmutz aus der Wäsche. Obwohl den Kindern die Seife immer wieder aus den Händen flutschte und im trüben Seifenwasser verschwand und sich auch die Ärmel der Jacken langsam mit Wasser vollsaugten, ließen sich die Kleinen nicht von ihrer Arbeit abhalten.

Aber nicht nur das Waschen gehörte zu ihrem Aufgabenbereich. Mit Eimern holten sie das Wasser aus dem Brunnen im Garten und hängten die saubere Wäsche zum Trocknen und Bleichen in die Sonne.

In enger Zusammenarbeit mit den Museumspädagogen und Wissenschaftlern des Hauses entwickelten die Schülerinnen Franziska Busse, Jana Fiswick, Verena Kampe, Selina Korf, Theresa Niehaus und Jule Wewer ein museumspädagogisches Konzept, das bereits für Kindergarten-Kinder geeignet ist. „Wir haben viele Aktions- und Mitmachprogramme, die sich an Grundschulkinder wenden. Für die ganz Kleinen fehlte uns noch etwas. Die Schülerinnen haben mit Begeisterung und viel Engagement das Thema ausgearbeitet, wobei streng auf historische Authentizität geachtet wurde“, lobte Museumspädagogin Maria Thien die Projektteilnehmerinnen.

Neben der Praxisarbeit mit den Kindergarten-Kindern mussten die Schülerinnen in der theoretischen Ausarbeitung auch die Umsetzbarkeit des Programms in die Praxis ausarbeiten und die entstehenden Kosten beachten, betonte die betreuende Lehrerin Christina Deeken. Nach getaner Arbeit gab es zur Stärkung für alle Teilnehmer einen herzhaften Eintopf direkt vom offenen Herdfeuer.

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