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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Kreisjägerschaft: Weniger Fasane im Landkreis

18.04.2016

Thüle Der Fasanenbestand in den Revieren der Jägerschaft des Landkreises Cloppenburg ist in der Jagdsaison 2015/2016 erneut deutlich zurückgegangen. Kamen im Jagdjahr zuvor noch 4410 Fasane zur Strecke, so waren es im Berichtsjahr nur noch 3742. Aber auch die Hasenstrecke ist gegenüber dem Vorjahr etwas gesunken. Erlegt wurden 3623 (Vorjahr 3855). Das gab Kreisjägermeister Herbert Pitann am Freitagabend bei der Jahreshauptversammlung der Cloppenburger Jägerschaft im Saale Sieger in Thüle bekannt.

Insgesamt mache das Niederwild den rund 2500 Jägern in den 17 Hegeringen des Landkreises schon ein wenig Sorgen. Das macht sich in der Gesamtzahl des gestreckten Federwilds bemerkbar, zu dem unter anderem Fasane, Rebhühner, Wildtauben, Waldschnepfen und Wildenten gehören. Wurden 2015/2016 33922 Tiere getötet, waren es 2014/2015 noch 34587. Beim Haarwild, wozu unter anderem Feldhasen, Kaninchen, Füchse, Dachs und Nutrias gehören, lagen 12 339 Tiere auf der Strecke. Im Jahr 2014/2015 waren es 11 378 Exemplare. Hier tut sich besonders der Nutriat hervor. „Die Nutriastrecke ist mit 1388 explosionsartig gestiegen. Es ist nicht auszuschließen, dass die Bestände weiterhin anwachsen und zu erheblichen wasserwirtschaftlichen Schäden führen“, so der Kreisjägermeister. Die Strecken des anderen Raubwildes wie Marder, Dachs oder Iltis seien auch gesunken. Größtes Sorgenkind ist und bleibe aber der Fasan, so Pitann.

In seinem Jahresbericht ging der Vorsitzende Dr. Thomas gr. Beilage (Essen) vor allem auf den Bau des jagdlichen Ausbildungszentrums Ahlhorner Heide ein. „Die Planungen beim Schießstandbau sind weiter vorangeschritten. Leider gerieten wegen des Wechsels des Planungsbüro die die Planung ins Stocken. Der aktuelle Genehmigungsstand stelle sich allerdings so dar, dass es diverse Widersprüche gegen die Genehmigung gab. Die wurden zwar vom Landkreis Oldenburg abgelehnt, aber ein Anlieger und der Landesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz haben hiergegen Klage erhoben. „Somit ist unsere Baugenehmigung leider noch nicht rechtskräftig“, bedauerte der Vorsitzende.

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Für ihre besonderen Verdienste um das deutsche Waidwerk erhielten anschließend Reinhard Vaske aus Essen und Christoph Rippe aus Molbergen die bronzene Nadel der Niedersächsischen Landesjägerschaft. Die Nadel in Silber gab es für Heinrich Block aus Altenoythe.

Neuer Schatzmeister der Jägerschaft ist Georg Flerlage aus Essen, der das Amt von Friedrich Sadefeld aus Scharrel übernahm, der nicht wieder kandidierte. Die Wahl des Kreisjägermeisters wurde auf den Herbst vertagt.

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