• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Jahreshauptversammlung: Weniger Feldhasen, Fasane und Wildtauben erlegt

29.04.2014

Cloppenburg Die Jäger im Kreis Cloppenburg haben in der zurückliegenden Jagdsaison 2013/2014 erneut deutlich weniger Haar- und Federwild als im Vergleichszeitraum 2012/2013 abgeschossen. Das gab Kreisjägermeister Herbert Pitann (Cappeln) jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Cloppenburger Jägerschaft in der Stadthalle bekannt.

Zur Gruppe des Haarwilds gehören Feldhasen, Kaninchen, Füchse, Stein- und Baummarder, Dachse, Iltisse, Wiesel, Mauswiesel, Waschbären, Marderhunde und Nutrias. 9268 Tiere aus dieser Gattung wurden 2013/2014 geschossen, 2012/2013 waren es noch 10 581 Exemplare gewesen. Vor allem die Zahl der getöteten Feldhasen hat sich seit 2009/2010 (6617) fast halbiert (2013/2014: 3526).

Im Bereich des Federwilds, zu dem Fasanen, Rebhühner, Wildtauben, Waldschnepfen, Wildenten, Wildgänse, Möwen, Krähen und Elstern gehören, wurden 2013/2014 35 281 Tiere getötet, 2012/ 2013 waren es noch 42 266. Vor allem der Rückgang bei den Fasanen ist in den vergangenen fünf Jahren eklatant gewesen: von 10 515 (2009/ 2010) auf 3356 (2013/2014). Und auch die Zahl der getöteten Wildtauben ging im selben Zeitraum von 31 096 auf 17 961 zurück.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

In seinem Jahresbericht ging der – sich seit einem Jahr im Amt befindliche – Vorsitzende Dr. Thomas gr. Beilage (Essen) vor allem auf die Umstellung des Schießstandes in den Bührener Tannen auf bleifreie Munition ein, die problemlos verlaufen sei. Ein weiteres Thema war die Rückkehr des Wolfs in die hiesigen Wälder, die gr. Beilage als eine der größten Herausforderungen im Artenschutz der vergangenen Jahre bezeichnete.

Gastrednerin Ina Abel, Forstdirektorin im Niedersächsischen Landwirtschaftsministerium, forderte die Jäger auf, sich noch stärker mit dem Thema Wildbretthygiene zu beschäftigen. Dieses soll im Übrigen ein wesentlicher Bestandteil der Jägerprüfung werden.

Der Obmann für den Naturschutz, Hermann Wreesmann (Friesoythe), ermunterte die Bürger, ihre Hecken und Sträucher so zu beschneiden, dass Tiere dort noch genügend Unterschlumpf fänden.

Für ihre besonderen Verdienste um das deutsche Waidwerk erhielt Anetta Homann genau wie Christian Lübbers die bronzene Nadel der Niedersächsischen Landesjägerschaft. Die Cappelnerin Homann, die im Vorstand der Kreisjägerschaft für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, hob in ihrem Bericht die erfolgreiche 5. Oldenburger Münsterland Wildwoche 2013 und die gute Auslastung der rollenden Waldschule hervor. Für langjährige Bewirtungsaufgaben bei der Schießanlage in den Bührener Tannen wurden Josef von Höven, Franz Schnieders und Heiner Gehrmann zum Abschied mit Präsenten bedacht.

Carsten Mensing Cloppenburg / Redaktion Münsterland
Rufen Sie mich an:
04471 9988 2801
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.