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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Wenn eine Brücke zur runden Sache wird

14.09.2016

Friesoythe /Altenoythe Seit Wochen wird in den Gruppen der Sozialen Arbeitsstätte des Caritas-Vereins in Altenoythe fleißig und kreativ gearbeitet. In der Tischlerei fallen kleine Pappringe als Abfallprodukt an – für die Beschäftigten eine perfekte Basis sich künstlerisch zu betätigen. Doch nicht nur sie alleine wollen die Ringe gestalten: Auf dem Friesoyther Eisenfest am Sonntag sind alle Gäste dazu eingeladen, dass Kunstprojekt der Beschäftigten mitzugestalten.

Als Partner hierfür fungieren gleich zwei bekannte Institutionen. Das Motto liefert der Kunstkreis des Kulturkreises Bösel Friesoythe Saterland durch seine aktuelle Ausstellung: „Gemeinsam Brücken bauen“ zwischen Leben und Tod. Einen würdigen Anlass gibt der Malteser-Hospizdienst Friesoythe, der in diesem Jahr sein 15-jähriges Bestehen feiert. „Die Kooperation mit den Maltesern hat uns das Motto geliefert. Dadurch, dass mehrere Beschäftige aus Altenoythe schon bei uns ausstellen, wurden diese auf das Thema aufmerksam“, sagt Gerd Binder vom Kunstkreis.

In den einzelnen Gruppen hat man sich intensiv mit dem Thema Brücken zwischen Leben und Tod beschäftigt. „Dadurch sind ganz individuelle Ringe gestaltet worden. In der Näherei wurden die Ringe mit Stoffen bezogen, in der Tischlerei wurden die Ringe mit Holz verarbeitet“, sagt Mitarbeiterin Henrike Brinkmann, die zusammen mit Mechthild Gerdes und Cornelia Blome das Projekt betreut.

Aber es gibt eben auch noch viele unbearbeitet Ringe, die für die Gäste des Eisenfestes sind. Ihren Stand, der am Sonntag ab 13 Uhr besucht werden kann, bauen die Beschäftigten in der Burgstraße vor dem alten Schlachthaus auf. „Die Materialien bringen wir selbst mit. Wer möchte, kann sich auch einen zweiten Ring für Zuhause basteln – der erste jedoch sollte für das Kunstwerk sein“, so Brinkmann. Die vielen kleinen Ringe sollen dann zu einer einzigartigen Brücke gestaltet werden, die als Geschenk an den Malteser Hospizdienst geht.

„Nach unserem diesjährigen Gedenkgottesdienst wird die Brücke im evangelischen Gemeindehaus zu sehen sein. Danach soll sie im Trauercafé platziert werden“, sagt Marlies Steenken von den Maltesern, die dafür zur Zeit nach neuen Räumlichkeiten sucht.

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