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Aktualisiert vor 2 Minuten.

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Zugverkehr nach Unfall gestört

NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Werk steht eine Stunde still

03.05.2016

Cloppenburg An einem von der Industriegewerkschaft (IG) Metall organisierten Warnstreik haben sich am Montagmittag rund 130 Mitarbeiter des Cloppenburger Industrieunternehmens Lumberg Connect beteiligt. Die Gewerkschaft fordert fünf Prozent mehr Lohn, die Arbeitgeber bieten 2,1 Prozent sowie eine Einmalzahlung von 0,3 Prozent an. Die Fronten sind verhärtet.

„Davon kann man sich gerade ein Eis mit zwei Kugeln kaufen“, scherzte am Montagmittag einer der Mitarbeiter. „Aber ohne Sahne“, fügte ein Kollege hinzu. Auch Betriebsratsmitglied Ralf Pasch empfindet das Angebot der Arbeitgeber „als Frechheit“. Er freute sich über die rege Teilnahme am Warnstreik. Das Interesse zeige, dass die Mitarbeiter die Forderung nach fünf Prozent mittragen – das erhöhe den Druck auf die Arbeitgeber, sagte er gegenüber der NWZ .

Nach einem Demonstrationsmarsch um das Cloppenburger Werksgebäude schwor der IG-Metaller Felix Hartmann die Belegschaft auf den Arbeitskampf ein. Er habe bereits vor einer harten Verhandlungsrunde gewarnt, die „Blockadehaltung“ der Gegenseite sei aber besonders hinderlich für weitere Gespräche. Er äußerte allerdings die Hoffnung, dass vor Pfingsten ein Ergebnis erzielt werde.

Insgesamt hatte die einstündige Arbeitsniederlegung wohl den gewünschten Effekt. Laut der Veranstalter standen während des Streiks etliche Maschinen im Werk still. Für Dienstag, 10. Mai, ruft die IG Metall zu einer Kundgebung in Rastede auf, an der sich auch Cloppenburger beteiligen sollen. Dort wollen die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie ihre Forderung nach fünf Prozent Lohnerhöhung unterstreichen.

Im Nordwesten folgten seit Beginn der Warnstreiks Ende vergangener Woche rund 4800 Beschäftigte aus elf Betrieben dem Aufruf der IG Metall. Für den 13. Mai ist im Bezirk Küste eine Rückkehr an den Verhandlungstisch geplant.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwzonline.de/videos/muensterland 
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Mareike Wübben Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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