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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Schulte ein „Leuchtturmbetrieb“

24.11.2018

Winkum Für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Tierzucht hat die Landwirtschaftskammer Niedersachsen den Niedersächsischen Staatsehrenpreis an den Rinderzuchtbetrieb Dieter und Andy Schulte in Löningen-Winkum verliehen. Staatssekretär Rainer Beckedorf vom Landwirtschaftsministerium, der den Preis überreichte, lobte den Betrieb, „weil hier Rinderzucht mit Leidenschaft betrieben wird, weil züchterische Erfolge erreicht wurden und weil nachhaltig gewirtschaftet wird“.

Der Hof Schulte sei seit 1483 im Besitz der Familie Schulte. Es sei ein reiner Rindviehbetrieb, in dem alle geborenen Kälber aufgezogen und dann als Färsen oder Rinder vermarktet würden, hatte Dieter Schulte bei der Begrüßung der vielen Gäste aus Landwirtschaft und Politik, darunter auch Landrat Johann Wimberg, den Hof vorgestellt. Zurzeit würden 130 Kühe von zwei Melkrobotern gemolken.

Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen vergibt jährlich den Staatsehrenpreis einmal für den Kammerbezirk Weser-Ems und einmal für den Kammerbezirk Hannover. „Dabei geht es immer um die züchterische Leistung. Die Tierart ist variabel“, erläuterte Hermann Hermeling, Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Weser-Ems. Der Betrieb habe eine vorzeigbare Herde, wie er auf vielen Tierschauen bewiesen habe. Hier werde nachhaltig gezüchtet, wie die Durchschnittsleistungen der Kühe bewiesen. Ausgezeichnet würden zudem gerne Familienbetriebe. Im Betrieb Schulte arbeiten zwei Generationen, die sich durch hervorragende Teamarbeit ergänzten. „Wir haben es hier mit einem Leuchtturmbetrieb zu tun“, lobte Hermeling.

Auch Staatssekretär Beckedorf lobte die lange Tradition züchterischer Erfolge im Betrieb Schulte. Dieter Schulte habe nach dem frühen Tod des Vaters mit 18 Jahren den Hof übernommen und ihn weiterentwickelt. Er habe die Begeisterung für die Rinderzucht an die Kinder weitergegeben, so dass Sohn Andy den Betrieb weiterführen werde.

Der Betrieb Schulte habe sich ausgezeichnet durch durch die hervorragende Teamarbeit zwischen den beiden Generationen, durch ein gutes Tiermanagement und durch die Leistungen der Kühe, die im Durchschnitt pro Tier 12 359 Liter Milch bei 3,9 Prozent Fett und 3,51 Prozent Eiweiß produzieren.

Zu den vielen Gratulanten gehörte neben den Nachbarn und Freunden auch die Vertreter der „Masterrind“ und anderer landwirtschaftlicher Organisationen.

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