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NWZonline.de Region Cloppenburg Wirtschaft

Zum Jubiläum Reise in die Vergangenheit

19.05.2009

CLOPPENBURG Rund 100 Personen waren der Einladung des Vorstandes des Förder- und Freundeskreises für psychisch Kranke am Sonntag gefolgt, an einer Fahrt mit der Museumseisenbahn von Cloppenburg nach Friesoythe teilzunehmen. Die Vorsitzende Dr. Martina Weiler-Berges begrüßte mit ihren Vorstandskollegen die Teilnehmer, die aus dem gesamten Landkreis gekommen waren.

Zu ihren Wünschen für die Zukunft befragt, sagte Dr. Martina Weiler-Berges, sie erhoffe sich mehr Mitglieder. Geschäftsführer Ulrich Strickling sagte: „Ich wünsche mir mehr finanzielle Mittel, damit wir mehr Projekte durchführen können.".

Für Karl-Heinz Böhmer von der Museumseisenbahn Friesoythe-Cloppenburg war es eine Freude, am Tag des fünfjährigen Bestehens der Museumsbahn, den Förder- und Freundeskreis anlässlich ihres zehnjährigen Bestehens fahren zu dürfen. In zwei Salonwagen ging die Fahrt von Cloppenburg über Staatsforsten und Garrel bis nach Friesoythe. Hier wurde ein Mittagessen eingenommen, bevor es am Nachmittag wieder in Richtung Cloppenburg ging.

Während der Bahnfahrt hielt die Vorsitzende einen kurzen Rückblick. Mit der niedersächsischen Psychiatrie-Reform habe auch der Landkreis die Aufgabe erhalten, vor Ort Hilfen zu planen und zu koordinieren. Eine Maßnahme war die Gründung des Vereins am 12. Mai 1999. Schon einen Monat später fand die erste Mitgliederversammlung statt. Im Jahr 2001 wurde als erste größere Maßnahme die Teestube im Sankt Franziskus Haus in Friesoythe eingerichtet. Im Juli 2003 schloss sich in der Cloppenburger Fußgängerzone ein Aktionstag unter dem Motte „Irre gut“ an. Erlebnistage im Museumsdorf Cloppenburg im Jahr 2005 und zahlreiche Fachvorträge oder Freizeitaktivitäten gehörten zum weiteren Programm.

Besonders erwähnte die Vorsitzende die Durchführung eines Tanzkurses, der seit 2004 regelmäßig veranstaltet wird. „So können wir nach zehn Jahren stolz auf zahlreiche Aktivitäten zurückblicken, die die damals gestellten konzeptionellen Anforderungen sicherlich erfüllen“, sagte Weiler-Berges.

Noch würden psychisch Kranke oft mit Ausgrenzung und Ablehnung konfrontiert. „Wenn wir den Menschen bewusst und offen begegnen, kann Ablehnung und Ausgrenzung zurückgedrängt und das Zusammenleben menschlich gestaltet werden", schloss Weiler-Berges.

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