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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Cloppenburg

Angeklagter will „Scheiß“ nicht länger hören

05.07.2014

Barßel /Oldenburg Wegen gefährlicher Körperverletzung und Nötigung hat das Oldenburger Landgericht am Freitag einen 25 Jahre alten Mann aus Barßel zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Damit reduzierte die Berufungskammer ein früheres Urteil des Cloppenburger Amtsgerichtes um vier Monate. Das Amtsgericht hatte den Angeklagten zu zwei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt und den Antrag der Staatsanwaltschaft, die noch eine Bewährungsstrafe für vertretbar gehalten hatte, überboten.

Hintergrund des Verfahrens war eine brutale Tat, datiert auf den 20. Juli vergangenen Jahres. Damals hatte der Angeklagte von einem Bekannten den Auftrag erhalten, von einem 21-Jährigen angebliche Schulden in Höhe von 200 Euro einzutreiben. Der 25-Jährige suchte den Mann auf und trat ihn sofort in die Nieren, wodurch Rippen gebrochen sein sollen. Außerdem soll er gedroht haben, das Opfer zu zerstückeln und zu verbuddeln.

Rund 90 Straftaten hat der Angeklagte in seinem Leben bisher begangen. Mit dieser Biographie und der aktuellen Tat trat er in dem ersten Verfahren vor dem Cloppenburger Amtsgericht dem dortigen Vorsitzenden des Schöffengerichtes gegenüber. Eine Bewährungsstrafe gab es in Cloppenburg auch nicht.

Gegen das Cloppenburger Urteil hatte der Angeklagte dann Berufung eingelegt.

In Oldenburg gab er sich am Freitag einsichtig und reumütig. Als es aber auch dort keine Bewährung gab, verließ der Angeklagte noch während der Urteilsbegründung fluchtartig den Sitzungssaal. Den „Scheiß“ wolle er sich nicht länger anhören, schrie er.

Mittlerweile ist der 25-Jährige in einem anderen Verfahren zu weiteren sieben Monaten Gefängnis verurteilt worden. Die muss er nun noch zusätzlich verbüßen.

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