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NWZonline.de Region Vechta Gemeinden Damme

Feier: 65 Jahre Geistlicher im Dienst der Kirche

29.05.2015

Rüschendorf /Cloppenburg Das seltene Jubiläum der eisernen Priesterschaft feiert Johannes Schraad, von 1968 bis 1993 Seelsorger in St. Agnes (Rüschendorf), am Sonntag, 31. Mai, im Cloppenburger St.-Pius-Stift. Schraad ist einer der ältesten lebenden Priester im Bistum Münster,

Der Vechtaer Offizial und Weihbischof Heinrich Tim­mer­evers sprach Schraad herzliche Glück- und Segenswünsche zu seinem Ehrentag aus. Sein in 65 Jahren in Treue geleisteter priesterlicher Dienst stärke das Leben der Kirche, betonte der Oberhirte.

Eiserne Priesterjubiläen sind sehr generell außergewöhnlich. Im Oldenburger Land hatte es letztmalig der gebürtige Vechtaer Georg Fortmann begehen können. Fortmann starb 1959 in seiner Heimatstadt im Alter von 94 Jahren. Nur knapp vier Monate später hätte er sein 70-jähriges Priesterjubiläum erreicht.

Am 12. Juni 1920 in Deindrup geboren, wuchs Johannes Schraad mit drei jüngeren Geschwistern in Elsten auf, wo sein Vater Volksschullehrer war. Er besuchte das Gymnasium in Handrup und später die Schule der Herz-Jesu-Missionare im holländischen Sitthard. Das Abitur legte er 1939 in Rheine ab. Es folgten Reichsarbeits- und Wehrdienst sowie britische Kriegsgefangenschaft. 1949 nahm Schraad sein Theologiestudium wieder auf. Die Priesterweihe empfing er am 31. Mai 2950 von Bischof Michael Keller in Münster.

Am 4. Juni 1950 folgte die Primiz in Cloppenburg. Es folgten Stellen als Kaplan in Delmenhorst (St. Marien), Vikar in Strücklingen (St. Georg), Rektor in Kampe (St. Josef) sowie Pfarrer in Hoheging-Kellerhöhe (St. Marien) und ab 1968 in Rüschendorf (St. Agnes). 1993 zog der Jubilar als Emeritus zu seinem Bruder und seiner Schwägerin ins elterliche Haus nach Cloppenburg. Dort half der Geistliche weiterhin als Seelsorger in St. Augustinus aus. Seinen letzten Gottesdienst zelebrierte Schraad im März 2010 bei einer Familienfeier.

Der Jubilar ist allerdings nicht der einzige Priester in seiner Familie. Sein Bruder Josef (1922 – 1996) war lange Pfarrer im benachbarten Bakum. Sein Vetter Clemens starb 1945 als Geistlicher im Alter von gerade 34 Jahren in russischer Kriegsgefangenschaft,

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