DAMME - Die globalen Aktivitäten gerade in Asien weiter ausbauen: Dieses Ziel verfolgt die Firma „ZF Boge Elastmetall“ von Damme aus. Das erklärte Dr. Torsten Bremer, Vorsitzender der Geschäftsführung, einer Delegation des Oldenburger Münsterlandes. In anderen außereuropäischen Ländern wie Australien und Brasilien sieht sich das Unternehmen „bereits gut aufgestellt“. Dagegen biete der US-Markt wegen der Dollarschwäche Herausforderungen.
Mit etwa 3000 Mitarbeitern hat das Geschäftsfeld Gummi-Metalltechnik der „ZF Friedrichshafen AG“ 2006 515 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet, davon gut 200 Millionen am Stammsitz Damme. Seit der Verschmelzung mit der Bonner „ZF Boge“ 2003 gehört der Automobilzulieferer nach eigenen Angaben weltweit zu den drei größten Anbietern schwingungstechnischer Fahrzeugkomponenten.
Das Unternehmen setzt auf Innovationen: Immer mehr Metallkomponenten sollen durch gleichwertige Kunststoffprodukte ersetzt werden. „Kunststoff ist auf dem Vormarsch im Auto, und wir wollen dabei sein“, so Bremer., der hier sehr gute Marktchancen für „ZF Boge Elastmetall“ sieht. Erfolgreich habe sich der Ersatz von Metall durch Kunststoff bei den Airbaggehäusen gezeigt. Davon hat das Unternehmen weit mehr als zehn Millionen Stück produziert. Ein weiteres Beispiel ist das neue Produktfeld Kunststoffpedalerie.
Zum Angebot gehören auch elektrisch schaltbare Motorlager (Werk Simmern). Die Technologie erlaubt Dieselfahrzeugen, etwa an Ampeln, ein Leerlauf-Schwingverhalten wie Benziner zu zeigen. „ZF Boge Elastmetall entwickelt (weltweit mit 250 Leuten, davon etwa 100 in Damme) und fertigt Produkte zur Schwingungsdämpfung sowie Lagerung von Fahrwerk und Antriebsstrang für alle Fahrzeugarten. Hinzu kommen Kunststoff-Komponenten für die Automobilindustrie, Pralldämpfer und weitere Teile zur Fahrzeugsicherheit – insgesamt etwa 4000 verschiedene Serienteile.
Mehr Informationen auch unter www.zf.com/boge-elastmetall
