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Luftfahrt „Transall“-Abschiedsflug führt in den Ruhestand

Horst Wilken

DAMME - Für immer verstummt sind seit Dienstagmorgen kurz nach 10.15 Uhr die beiden mehr als 5500 PS starken Triebwerke eines ausgemusterten Transportflugzeuges der Bundesluftwaffe vom Typ „Transall C-160D“. Wenige Minuten zuvor hatte der Pilot, Major Robert Schuster, unterstützt von seiner Crew die Maschine mit der Kennung „50+37“ nach zwei Überflügen auf der 700 Meter langen Piste des Verkehrslandeplatzes Damme-Rottinghausen aufgesetzt.

Endgültiger Parkplatz

Dort findet die bislang beim Transportgeschwader 61 in Penzing (Bayern) stationierte Transall, die in der vergangenen Woche nach Wunstorf bei Hannover überführt worden war, ihren letzten Standort. Ihr neuer Besitzer, das Ankumer Museum für Technik, Natur und Luftfahrt, hat das auch nach fest 13 000 Stunden in der Luft noch vollständig flugfähige Exemplar von der Verwertungsgesellschaft des Bundes erworben. Die Ankumer stellen den Oldtimer, der 40 Dienstjahre auf den Flügeln hat, dem Flugplatz Damme als für Besucher zugängliche Dauerleihgabe zur Verfügung (die

NWZ

  berichtete).

Doch zuvor müssen das Schwergewicht, das in seiner aktiven Zeit bis zu 16 Tonnen Nutzlast geschleppt hat, erst noch Techniker der Luftwaffe „demilitarisieren“. Das bedeutet, sie bauen verschiedene technische Geräte aus. Das ist Vorschrift.

Maschine in Aktion

Übrigens: Eine „Transall“ im Tiefflug, das heißt in etwa 400 Metern Höhe, wird nach dem derzeitigen Planungsstand in einer der nächsten Wochen auch mehrfach am Himmel über dem Flugplatz Varrelbusch zu sehen sein. Sie setzt „Automatikspringer“ der Oldenburger Luftlandebrigade ab. Bei dieser Sprungart sind die Fallschirme der Soldaten beim Verlassen der Maschine noch per Reißleine mit dem Flugzeug verbunden, und öffnen sich später automatisch.

 @ Mehr Informationen auch unter

http://www.flugplatz-damme.de

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