DAMME - Im Springsattel kann er Erfolge bis zum Vizeweltmeistertitel in der Mannschaft (1990) aufweisen. Seine Erfahrungen im Parcours hat Karsten Huck (Borstel) am Donnerstag, 13. Oktober, in der Reihe „Die Alten Meister – Springen“ im Reitsportzentrum Damme an ambitionierte Amateure aller Altersklassen, die nicht nur aus dem Oldenburger Münsterland (OM) angereist waren, weiter gegeben.
Springsport im Fokus
Die Tipps vom nach seinem Rücktritt vom aktiven Turniersport weltweit als Ausbilder tätigen Ex-Profi reichten von der Schulung des Reiterauges, bis zur Cavalettiarbeit und zum Springen von Kombinationen.
Ausbildung von Reiter und Pferd, wie sie Huck demonstriert, sollen auf der 1982 erbauten Anlage an der „Vördener Straße“ in Zukunft den Ton angeben. Da sind sich die Geschäftsführer Stefanie Höcker und Pferdewirtschaftsmeister Max Mayer einig. Unterstützt von Parcourschef Hans Hemmelgarn und einem kleinen Team, greifen sie ein Konzept aus dem Winter 2009/2010 auf, und wollen es nach umfangreichen Renovierungen vervollständigen.
Zu den Eckpunkten gehören qualifizierter Unterricht, auf Schul- und Privatpferden, vorrangig im Springbereich, Jugendförderung durch Lehrgänge mit prominenten Trainern und Reitern. Hinzu kommen Parcourstrainingstage, regionale und nationale Turniere sowie als Fernziel ein internationales Springturnier mit Prüfungen bis zur Klasse S – alles unter dem Namen „Teutoburger Reitfestival“.
Vielseitiges Programm
Als erster Schritt in diese Richtung stehen für Sonnabend, 17. Dezember, ein „Late-Entry“, maximal acht Wettbewerbe bis Kl. M, eingebettet in einen Tag der offenen Tür , und eine Party, im Kalender. Doch damit nicht genug: Auch Berufsreiter sind willkommen. Für sie bietet Co-Bundestrainer Henrich-Hermann Engemann am 5. und 6. Dezember ein Seminar an. Ebenfalls für Dezember kündigt Mayer einen Zwei-Tages-Lehrgang für Reiter der Altersgruppe „Ü 40“ an.
Auf der Anlage stehen Anlage drei Hallen zwischen 15 mal 30 und 28 mal 65 Metern, Außenplätze, eine Führanlage, Solarien, Pensionsboxen und noch viel mehr zur Verfügung. Und wo sollte diese Idee eher Erfolg haben, als in der Pferderegion „OM“?
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