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NWZonline.de Region Delmenhorst

Alternde Reaktoren werden zum Risiko

13.03.2015

Delmenhorst Mit einer Mahnwache haben die Delmenhorster Grünen am Mittwochabend auf dem Rathausplatz an die Reaktorkatastrophe in Fukushima vor vier Jahren erinnert. „Wir dürfen nicht vergessen, was in Fukushima passiert ist, denn gerade in Europa sind mittlerweile viele Kernreaktoren älter als 30 oder sogar 40 Jahre, die Gefährdung steigt und es gibt kein Endlager“, so die Kreisverbandsvorsitzende Bettina Pinzon-Assis.

Dass die Anzahl der Atomkraftwerke in Europa seit Jahren rückläufig ist, erscheint laut Pinzon-Assis vor diesem Hintergrund nur auf den ersten Blick als wirklich positiv. Alternde Atomreaktoren seien weit vom neuesten Stand der Technik entfernt, und es sei meist unmöglich, sie auf diese Standards nachzurüsten. Überdies begrenzten nicht ersetzbare Komponenten wie zum Beispiel der Reaktordruckbehälter die Lebensdauer der Anlagen.

Aktuell seien über 60 Atomkraftwerke älter als 30 Jahre. „Immer mehr Anlagen überschreiten ihre Auslegungsdauer. Wir könnten am Beginn eines neuen atomaren Risikos stehen“, so die Grünen-Kreisverbandsvorsitzende. Fukushima habe auf schockierende Art und Weise die Unkontrollierbarkeit von Atomenergie erneut verdeutlicht. Auch in den neun Atomkraftwerken in Deutschland seien schwerwiegende Unfälle niemals auszuschließen.

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