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NWZonline.de Region Delmenhorst

Ausblick und Auszeichnung

15.07.2017

Am 24. September wählen die Wahlberechtigten den 19. Bundestag der Bundesrepublik Deutschland. Das haben die vier BBS-I-Schüler Kyra Jütte, Thade Müggenburg, Daniel Kowalski und Sebastian Hanke zum Anlass genommen, die Wahl im Rahmen eines Projektes im Unterricht durchzuführen. Für die Abstimmung in der Schule nahmen sich die Delmenhorster Schüler mit der CDU, SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen die vier Parteien heraus, die 2013 in den Bundestag gewählt worden sind. Außerdem wurde die AfD ebenfalls mit in das Projekt aufgenommen, da sie in den Trends als fünfstärkste Partei daherkommt. Daraufhin wurden Wahlzettel erstellt und Vorträge mit den wichtigsten Standpunkten der jeweiligen Parteien vorbereitet. Anschließend bereiteten die Schüler vier Klassen auf die Wahlsimulation vor und verteilten Stimmzettel, berichtete Corinna Wiedau, Lehrerin der Schule.

Nach den Abstimmungen wurden die Stimmen ausgezählt und grafisch dargestellt. Überraschender Gewinner bei den Schülern: Bündnis 90/Die Grünen. Die Partei konnte bei den Schülern die Stimmen im Vergleich zum aktuellen Trend verdreifachen und würde somit der SPD Konkurrenz machen können. Ebenfalls konnte sich Die Linke leicht nach oben verbessern. Klarer Verlierer ist die Alternative für Deutschland. Die 2013 in Berlin gegründete Partei konnte die befragten Schüler (zwischen 15 und 21 Jahren) nicht überzeugen und verlor im Vergleich knapp sechs Prozent. Kaum Unterschiede wurden bei den beiden Führungsparteien CDU und SPD gemacht. In gut zwei Monaten steht dann die reale Bundestagswahl an. Bis dahin bleibt es spannend, doch zumindest bei den Jugendlichen kann man erste Tendenzen erkennen.

Die Ausbildung an Pflegeschulen ist künftig gebührenfrei, langfristig wird es auch höhere Löhne in der Pflege geben, freut sich die Bundestagsabgeordnete Susanne Mittag (SPD). Mit der Reform der Pflegeausbildung wird der Grundstein für die Versorgung für qualifizierte Fachkräfte in der Zukunft gelegt. Künftig wird die Ausbildung für Alten-, Kranken- und Kinderkrankenpflege zusammengefasst. Ab dem dritten Ausbildungsjahr können die Absolventen dann entscheiden, ob sie die generalistische Pflegeausbildung fortführen, oder sich für einen der bisher üblichen Einzelabschlüsse in der Alten- oder Kinderkrankenpflegeausbildung entscheiden. Nach sechs Jahren wird es entsprechend der Gesetzesvorlage eine Überprüfung geben, welches der Ausbildungsangebote erfolgreicher ist. Die Finanzierung aller Ausbildungswege erfolgt unterschiedslos über einen gemeinsamen Ausbildungsfonds. „Dafür hat sich die SPD-Fraktion stark gemacht und sich in mühsamen Verhandlungen durchgesetzt“, erklärt Mittag.

Die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg hat in Berlin aus den Händen von Bundesfamilienministerin Dr. Katarina Barley und John-Philip Hammersen, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, das Zertifikat zum „Audit Beruf und Familie“ erhalten. Die Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg hatte zuvor erfolgreich das Dialogverfahren zum Audit durchlaufen, das Arbeitgebern offen steht, die seit mindestens neun Jahren mit dem Audit eine strategisch angelegte familien- und lebensphasenbewusste Personalpolitik verfolgen. Die Lebenshilfe wurde erstmals im Jahr 2008 mit dem Zertifikat zum Audit ausgezeichnet, das bislang eine Laufzeit von drei Jahren hatte. Nach drei Re-Auditierungen folgte nun das Dialogverfahren, das mit dem Zertifikat mit dauerhaftem Charakter honoriert wird. Über 400 Beschäftigte können von den familienbewussten Maßnahmen profitieren. Oliver Schmitz, Geschäftsführer der Beruf und Familie Service GmbH, betonte: „Unternehmen, Institutionen und Hochschulen, die das Audit Beruf und Familie beziehungsweise Audit familiengerechte Hochschule erfolgreich durchlaufen, gestalten zukunftsfähige Personalpolitik: Dazu zählt nicht nur, thematisch gewappnet zu sein – etwa Kinderbetreuung genauso in den Blick zu nehmen wie die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege sowie Arbeit und Alter oder das Gesundheitsmanagement und die Digitalisierung. Will die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich sein und zur Arbeitgeberattraktivität beitragen, muss sie stärker denn je die individuellen Bedarfe der Beschäftigten beziehungsweise Studierenden in den Blick nehmen.“

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