Delmenhorst - Sichtlich erleichtert war Ann-Kathrin Meyer vom Städtischen Kulturbüro nach dem Auftritt der Gruppe „Skupa“ beim Garten Kultur-Musikfestival auf der Burginsel. „Wir sind sehr zufrieden mit den Besucherzahlen und heilfroh, dass es trocken geblieben ist“, sagte sie.

Morgens hatten noch heftige Regenschauer Zweifel daran aufkommen lassen, ob das Konzert überhaupt stattfinden kann, doch nachmittags hatte sich die Lage entspannt. Trotzdem sorgte gelegentlicher Donner während der Veranstaltung für ein mulmiges Gefühl bei den Organisatoren. Trotz der drückenden Schwüle waren mehr als 200 Besucher zur Burginsel gekommen. Viele Gäste hatten eigene Campingstühle und Picknickkörbe mitgebracht, um Wein Käsespieße oder Salate zu genießen. Mehr als bloß Appetithäppchen lieferte die Gruppe „Skupa“, die ausgesprochen spielfreudig vor ihr Publikum trat. Mit einem „schön hier“ hatten die Künstler die Zuhörer begrüßt, um anschließend mit Geige, Flamenco-Gitarre, Sousaphone und Percussion durchzustarten.

Dem Publikum bot sich ein Wechselspiel aus Tanzbarem und dezenten Passagen, besonders das Sousaphone – eine Form der Tuba – vermochte besondere Akzente zu setzen. Das Ensemble konzentrierte sich auf Stücke aus dem osteuropäischen Raum, die frei durch Einflüsse aus Jazz, orientalischer Musik, Flamenco und Improvisation verändert wurden.

Den Gästen hat der Abend gefallen. Für seine Spielfreude und abwechslungsreiche Musik wurde das Quartett mit viel Beifall belohnt.