Delmenhorst - Wie steht es um die Delmenhorster Feuerwehr? Um sich ein Bild über die aktuelle Situation zu machen, besuchte der Arbeitskreis Inneres und Sport der SPD-Landtagsfraktion mit dem Delmenhorster SPD-Landtagsabgeordneten Deniz Kurku die Ortsfeuerwehr.

Anlässlich der sogenannten „Blaulichtwoche“ waren die Parteimitglieder in ganz Niedersachsen bei verschiedenen Einrichtungen zu Gast. In Delmenhorst besuchte die Delegation erst die Johanniter-Unfallhilfe an der Hasberger Straße und danach das Feuerwehrhaus an der Rudolf-Königer-Straße. Oberbürgermeister Axel Jahnz lobte in seiner Begrüßung die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Wir legen viel Wert auf den Katastrophenschutz und achten sehr auf die gute Ausstattung der Feuerwehr“, sagte er zu der SPD-Delegation. Über den Besuch zeigte sich auch Stadtbrandmeister Klaus Fischer erfreut: „Wir sind sehr gut in Delmenhorst aufgestellt.“ Rund 200 Ehrenamtliche sind in den Ortswehren insgesamt aktiv. Bis zu 130 Einsätze fallen durchschnittlich im Jahr an. In der Stadtmitte sind es 97 Feuerwehrkräfte. Davon seien allerdings nur acht Frauen. „Da haben wir noch Nachholbedarf“, sagte Ortsbrandmeister Axel Sanders.

Stolz ist die Ortsfeuerwehr auf ihre durchschnittliche Ausrückzeit von sechs Minuten sowie einen gut ausgestatteten und neuen Fuhrpark, so Sanders. Über den Nachwuchs könne man sich in diesem Jahr noch nicht beschweren. Sanders wünschte sich allerdings eine größere Wahrnehmung durch die Bevölkerung. Das sei schwierig, da vieles über Mundpropaganda laufen würde. Viel zu bemängeln hatte der Ortsbrandmeister nicht. Das wäre „nörgeln auf hohem Niveau“, sagte Sanders.