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NWZonline.de Region Delmenhorst

Brutale Schläger müssen ins Gefängnis

15.05.2014

Delmenhorst /Oldenburg Wegen gefährlicher Körperverletzung und Unterschlagung hat die Jugend-Schwurgerichtskammer des Oldenburger Landgerichtes am Mittwoch zwei 20 und 22 Jahre alte Männer aus Delmenhorst zu Jugend-Gefängnisstrafen von zweieinhalb Jahren bzw. zwei Jahren und zehn Monaten verurteilt. Nach Überzeugung des Gerichtes hatten die beiden Angeklagten am 27. Mai 2012 auf dem Gildefest in Wildeshausen einen 50-Jährigen ohne Grund bewusstlos geschlagen und dann mehrmals gegen den Kopf des Bewusstlosen getreten. Das Opfer erlitt vier Schädelbrüche.

Am 19. August 2012 hatte es auf dem Urneburger Schützenfest einen 22-Jährigen getroffen. Der 20-jährige Angeklagte hatte dem jungen Mann das Handy abgenommen, der 22-jährige Angeklagte hatte ihn brutal geschlagen. Was dann passiert war, konnte die Kammer nicht aufklären. Nach der Attacke lag der 22-Jährige bewusstlos neben dem Zelt. Ihm war der Schädel eingetreten worden – von wem blieb ungeklärt.

Die Angeklagten mit Migrationshintergrund hatten die Taten im Wesentlichen bestritten. Der 50-Jährige sei gegen eine Wand gelaufen und deswegen ohnmächtig geworden und das 22-jährige Opfer müssten andere bewusstlos getreten haben, meinten sie. Die Angeklagten hätten die Opfer „verhöhnt“, sagte der Vorsitzende Richter in der Urteilsbegründung.

Anfangs ging es in dem Verfahren um die Vorwürfe des versuchten Totschlags bzw. des versuchten Totschlags durch Unterlassen. Doch versuchte Tötungsdelikte konnte das Gericht nicht feststellen. Die beiden Opfer leiden noch heute ganz massiv unter dem Geschehen.

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