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NWZonline.de Region Delmenhorst

GEWERBEGEBIET ADELHEIDE: Bürger wollen nicht verkaufen

07.12.2007

DELMENHORST Die Argumentationen waren nicht neu. Vor etwa 40 Zuhörern diskutierten jeweils zwei Befürworter und zwei Gegner des geplanten Gewerbegebiets Adelheide. Der NDR hatte, ähnlich wie Nordwestradio Mitte Oktober, beide Seiten zum Streitgespräch „Jetzt reicht’s“ eingeladen. „Hilft neues Gewerbegebiet Delmenhorst?“ – um diese Frage stritten sich Oberbürgermeister Patrick de La Lanne und Theo Hünnekens, Geschäftsführer der IHK, mit Alfred Mengler von der Bürgergemeinschaft Delmenhorst Süd und Grünenpolitiker Werner Köhler. Carsten Thiele moderierte.

Auch das Publikum mischte mit – allerdings fanden sich für die Position des Oberbürgermeisters keine Unterstützer. Die meisten der anwesenden Zuhörer waren Anwohner, die als direkt Betroffene das Gebiet als „Refugium“ im Grünen verteidigten.

De La Lanne sieht die Ausweisung der 70 Hektar großen Fläche in Adelheide als notwendig an, um die Arbeitslosigkeit zu senken. Die Bürgergemeinschaft dagegen beharrt auf ihrem Standpunkt, dass die Fläche der Naherholung dient und ein wichtiges Wassereinzugsgebiet ist. Eine vernünftige Wohnbebauung im Grünen wäre ein wichtigerer Standortfaktor für Delmenhorst.

„Die Landwirte sagen ’Nö’, wollen Sie sie enteignen?“, fragte Moderator Thiele den OB. Die Stadt hätte schon zwölf Hektar über die vergangenen Jahre erworben, so de La Lanne – eine Aussage, die zu hämischem Lachen im Publikum führte. „Wir verkaufen nicht, nie im Leben.“

Wie er denn die Landbesitzer überzeugen wolle, hakte Thiele nach. Mit der Antwort – „Mit dem Preis" – erntete der Oberbürgermeister allerdings auch nur Gelächter. Seine Aussage schlägt nun aber Wellen. Die FDP-Fraktion hat eine Anfrage an den OB gestellt, bis zu welchem maximalen Quadratmeterpreis die Verwaltung gehen wolle, um die Flächen in Adelheide zu erwerben und ob man mit einer „nicht angemessenen Preispolitik – also stark abweichend vom Marktpreis – “ den Widerstand in Adelheide brechen wolle.

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