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NWZonline.de Region Delmenhorst

Christen kommen in Afrika zusammen

05.05.2017

Delmenhorst „Der Anruf kam für mich letztes Jahr sehr überraschend. Aber dann habe ich relativ spontan zugesagt“, erzählt Pfarrerin Nele Schomakers von ihrer Berufung zur Delegierten. Die Delmenhorster Pfarrerin wird zusammen mit Pfarrer Thomas Adomeit von der St. Stephanus Gemeinde aus Oldenburg die evangelisch-lutherische Kirche Oldenburg in Nambibia bei der Vollversammlung vertreten.

In Windhuk, der Hauptstadt Namibias, findet unter dem Thema „Befreit durch Gottes Gnade“ die zwölfte Vollversammlung vom 10. bis zum 16. Mai der Lutherischen Weltbundes statt. 800 Teilnehmer aus aller Welt, darunter 400 Delegierte von den 145 Mitgliedskirchen aus 98 Ländern, werden an der großen Konferenz teilnehmen. Der Lutherische Weltbund (LWB) ist eine Gemeinschaft der lutherischen Kirchen weltweit. Im Jahr 1947 im schwedischen Lund gegründet, zählt der Verbund inzwischen 145 Mitgliedskirchen, denen rund 74 Millionen Christen angehören. Alle sechs bis sieben Jahre findet die Vollversammlung statt.

„Es ist ein großes Geschenk, dass so viele Christen an einem Ort zusammenkommen können“, sagt Pfarrer Adomeit. Er bezeichnet die große Zusammenkunft in Windhuk vor allem als große Lerngemeinschaft. Denn es dürfe nicht vergessen werden, dass es weltweit Kirchen gebe, die unter Bürgerkrieg, Flucht und Drucksituationen litten. „Diese Kirchen brauchen dann auf so einer großen Veranstaltung unser Rückgrat“, ist sich Adomeit sicher. Allen Gläubigen tue es gut zu wissen, dass andere für sie beteten und an sie dächten. Kirche dürfe nicht nur lokal gedacht werden.

Eines der Themen vor Ort werde die jahrelange Apartheid zwischen den evangelischen Kirchen in Windhuk sein. „Ich freue mich aber auch darauf, die Begeisterung von so vielen Menschen, die wir dort erfahren werden, weiter nach Delmenhorst zu tragen“, sagt Schomakers. Es gehe um die Lernerfolge. Zu sehen wie Christen aus Korea oder Afrika Gottesdienste feierten, bringe einen weiter. „Ich will Lebendigkeit erleben“, sagt Schomakers.

Tatiana Gropius Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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