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NWZonline.de Region Delmenhorst

Das ist Heimatkunde in ihrer schönsten Form

11.09.2014

Delmenhorst Der Termin am Mittwoch, 10. September, war mit Bedacht gewählt: Am Tag genau 100 Jahre nach der ersten Zusammenkunft des Stadtrates im Jahr 1914 im gerade bezogenen neuen Rathaus hat der Heimatverein Delmenhorst im historischen Sitzungssaal des Stoffregen-Baus sein diesjähriges Heimatjahrbuch vorgestellt. Wie gewohnt, bietet es anregende und abwechslungsreiche Lektüre. Erhältlich ist die in 1000er-Auflage erschienene, über 100 Seiten starke Publikation für 14,95 Euro ab sofort im örtlichen Buchhandel sowie im Museum.

Natürlich sind es Bilder vom Rathaus, die den Einband des Heimatjahrbuchs 2014 zieren, und natürlich behandelt auch der erste Artikel des Jahrbuchs die Entstehungsgeschichte des Rathauses. Verfasst wurde er von Bärbel Isler, Mitglied des erweiterten Vorstandes des Heimatvereins und einzige Autorin der aktuellen Heimatjahrbuch-Ausgabe. Über die Geschichte und die Restaurierung der Markthalle schrieb Oberbürgermeister Patrick de La Lanne einen Beitrag. Dieter Rüdebusch schreibt über aus Delmenhorst stammende jüdische Kriegsteilnehmer im Ersten Weltkrieg, Franz-Reinhard Ruppert über die Einbürgerung böhmischer Mitarbeiter der Norddeutschen Wollkämmerei und Kammgarn-Spinnerei. Abgedruckt ist auch eine Rede zum Heimat-Begriff, verfasst von Heimatjahrbuch-Verleger Bernd Oeljeschläger anlässlich des 90. Geburtstags des Heimatvereins im vergangenen Jahr.

Dr. Jörgen Welp, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Oldenburgischen Landschaft, betrachtet in einem reich bebilderten Artikel Ursprung, Geschichte und Entwicklung des oldenburgischen Wappens. Dietmar Bödeker geht der Frage nach, ob die Hasberger Kirche nicht vielleicht doch älter ist als bisher angenommen. Ein Porträt des Heimatforschers und Heimatfotografen Hans Grundmann steuert der Heimatvereins-Ehrenvorsitzende Harry Gastler bei. Simon Kreideweiß, Wassermeister bei den Stadtwerken, schreibt über die Geschichte der Delmenhorster Trinkwasserversorgung, Klaus Logemann, Gärtner und Florist im Ruhestand, beleuchtet nicht nur die Friedhofskultur in Delmenhorst am Beispiel der evangelischen Friedhöfe, sondern würdigt auch das Leben von Konsul Hinrich Hackfeld, der es vom hiesigen Bauernknecht zum Millionär in Honolulu brachte.

Hermann Speckmann und Gerold Spille schreiben über ein altes Rezeptbuch, das der Brettorfer Bauer und Ratsherr Claus Stolle im 19. Jahrhundert verfasst hatte, Wilfried Runge porträtiert auf Platt den Dichter und Heimatforscher August Freudenthal. Platt geht es weiter mit dem Grimm’schen Märchen „Schneewittchen“, übersetzt von dem Heimatvereins-Ehrenvorsitzenden Helmut Steinert.

„Wir haben gut und intensiv zusammengearbeitet“, sagte der stellvertretende Vereinsvorsitzende Friedrich Hübner, der die Beiträge lektoriert hatte, an die Adresse der Autoren bei der Jahrbuch-Vorstellung.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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