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NWZonline.de Region Delmenhorst

Ahmadiyya-Gemeinde in Delmenhorst: Muslime engagieren sich gegen Rassismus

28.10.2020

Delmenhorst Fällt in der Öffentlichkeit das Wort Islam, setzen sich Ausgrenzungen, Hass und auch Gewalt durch statt in Dialoge einzutreten und die Kommunikation zu suchen. Dieser gesellschaftlichen Entwicklung will die Delmenhorster Ahmadiyya-Gemeinde entgegenwirken. Den Muslimen ist es ein wichtiges Anliegen, sich ehrenamtlich in der Gesellschaft zu engagieren: Es gebe Blutspendeaktionen, man organisiere Spendenläufe und besuche die älteren Menschen in Seniorenheimen. Und während des Beginns der Corona-Pandemie erklärten sich Jugendliche der Gemeinde bereit, für Senioren Einkäufe zu erledigen, berichtet Gemeindevorsitzender Ahsan Khalid. Für Delmenhorst gibt er die Zahl der Muslime mit 186 an. Seit 2010 verfügen diese über einen eigenen Gebetsraum.

Infostand am Samstag

Unter dem Motto „Muslime gegen Rassismus“ wenden sie sich gegen tradierte Klischees und wollen die Verständigung fördern. Geplant sind eine Plakatkampagne sowie eine Infostandaktion. Hierfür laden sie für Samstag, 31. Oktober, von 10 bis 14 Uhr, in die Lange Straße vor das Bekleidungsgeschäft C & A ein. Im kommenden Januar soll auch eine Ausstellung in der Markthalle gezeigt werden.

Die Aktion solle ein Leuchtfeuer sein für ein friedliches Miteinander, zu dem sich die Muslime aufgrund ihrer Glaubensgrundsätze verpflichtet fühlen. „Barmherzigkeit, und universelles Mitgefühl sind uns wichtig. Wir verfolgen keine politischen, sondern nur spirituelle Ziele,“ erklärte Syed Salman Shah, Imam der Ahmadiyya-Muslime, nun bei einer Pressekonferenz. Mit ihrer Informationskampagne sollen Vorurteile abgebaut werden.

Teil von Deutschland

„Wir sind auch ein Teil Deutschlands“, sagte der Theologe. Ihre Eltern seien hierhergekommen und nun sei es für sie an der Zeit, dem Land und seinen Menschen etwas zurückzugeben. Muslime würden nicht herrschen wollen, sie strebten nach Harmonie. „Liebe für alle – Hass für keinen – so verstehen wir die Kernbotschaft des Koran“, sagte Shah. Den Glauben zu leben bedeute immer, das was man sage auch zu tun. „Ein Weißer ist nicht besser als ein Schwarzer, noch ist ein Schwarzer besser als ein Weißer“, zitiert er seinen Propheten.

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