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NWZonline.de Region Delmenhorst

Gewerkschaft lädt zu Kranzniederlegungen ein

31.08.2017

Delmenhorst Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), Stadtverband Delmenhorst, lädt an diesem Freitag, 1. September, anlässlich des Antikriegstages 2017 zu Kranzniederlegungen auf dem katholischen Friedhof an der Oldenburger Landstraße (17 Uhr) und auf dem Friedhof Bungerhof, Friedensstraße (17.30 Uhr), ein. Bei beiden Kranzniederlegungen wird nach einem Grußwort des Delmenhorster Oberbürgermeisters Axel Jahnz der DGB-Stadtverbandsvorsitzende Uwe Helfrich die Gedenkrede halten, danach werden Texte gegen Kriege, zu Flucht und Vertreibung von dem Delmenhorster DGB-Mitglied Timo Kamm verlesen.

Seit 1957 ist der Antikriegstag ein Tag des Erinnerns und des Mahnens, so der DGB. Seit 60 Jahren erinnern die Gewerkschaften am 1. September daran, dass es dieser Tag war, an dem Nazi-Deutschland 1939 Polen überfiel und damit den Zweiten Weltkrieg entfachte. Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften gedenken an diesem Tag der Schrecken zweier Weltkriege, die über 80 Millionen Tote gefordert haben. „Für uns steht fest: Das unermessliche Leid und das Grauen, das die beiden Vernichtungskriege und die Schreckensherrschaft der Nazis über die Menschen gebracht haben, dürfen sich nie wiederholen. Deshalb müssen wir unser Bekenntnis zu Frieden, Demokratie und Freiheit immer wieder erneuern. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus! Dafür stehen wir Gewerkschaften! Dafür treten wir mit all unserer Kraft ein“, schreibt der Oldenburger DGB-Sekretär Ibrahim Ergin in einer Pressemitteilung zum Antikriegstag.

Die Europäische Union blickt auf mehr als sieben Jahrzehnte friedlichen und demokratischen Zusammenlebens zurück. Das ist Teil der europäischen Integration, die immer auch ein Friedensprojekt war. „Und doch zeigt sich in den letzten Jahren, wie brüchig die Friedensordnung und wie labil der demokratische Fortschritt geworden ist, auf die wir Europäer in der Nachkriegszeit vertraut haben. Europa ist keine Insel der Seligen. Wir sind, direkt oder indirekt, an immer mehr Konflikten in unserem nächsten Umfeld beteiligt. Auch in der EU wächst die Neigung, auf die Schockwellen wachsender globaler Instabilität militärisch zu antworten“, so Ergin.

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