Delmenhorst - Junge Menschen über die Vielfalt der Ausbildungsberufe informieren, Orientierung bei der Berufswahl leisten und ihnen den direkten Kontakt zu Unternehmen ermöglichen – das ist das Ziel der Ausbildungsmesse in Delmenhorst mit dem Titel „#Ausbildung2020“. Hier können sich am Donnerstag, 12. März, von 9 bis 14 Uhr Betriebe und junge Menschen in der Markthalle begegnen. Der Eintritt zur Messe ist kostenlos.
Die Ausbildungsmesse richtet sich in erster Linie an Schülerinnen und Schüler vor dem Schulabschluss sowie an junge Geflüchtete und Migranten, die eine Berufsausbildung anstreben. Organisiert wird sie vom Projektteam „Ausbildung aktiv“ der VHS Delmenhorst mit Unterstützung der Jugendberufsagentur und der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft.
Rund 30 Aussteller aus Delmenhorst werden vertreten sein, um den jungen Besucherinnen und Besuchern einen Eindruck über die Vielfalt der Ausbildungsberufe zu vermitteln und möglichst viele Interessen anzusprechen. So können die Unternehmen für sich als Ausbildungsbetrieb werben und potenzielle Auszubildende kennenlernen.
Die Vertreter der Jugendberufsagentur, die Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven, das Jobcenter Delmenhorst sowie die Stadt Delmenhorst stellen Infostände auf. Besucher haben auch die Möglichkeit, ihre ausgedruckten Bewerbungsunterlagen von Fachleuten prüfen zu lassen.
Ziel des Projektes „Ausbildung aktiv“ ist es, die Anzahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge in Delmenhorst zu erhöhen. „Die Sensibilisierung für die duale Ausbildung durch Information, Beteiligung und Praxiserfahrung für alle Beteiligten zu schaffen, ist eine Aufgabe, der sich das Projektteam stellt“, erklärt Projektleiterin Anne-Lene Mahr. Ein Schwerpunkt des Projektes sei es, für Klein- und Kleinstbetriebe in Delmenhorst die Rahmenbedingungen für eine Verbundausbildung zu schaffen.
Eine weitere Aufgabe ist laut Mahr die individuelle Beratung und Unterstützung von jungen Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund, die (noch) keinen gesicherten Aufenthaltsstatus besitzen und auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind. „Hiermit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Ausbildungsquote und zur Fachkräftesicherung“, sagt Mahr.
