Delmenhorst - Ihre Ausstellung „Die Wege der Elisa Kosch“ stellt die Bremer Fotografin Pia Pollmanns an diesem Donnerstag, 5. Dezember, ab 18 Uhr im Gespräch mit Galerieleiterin Dr. Annett Reckert vor. Zu sehen ist diese in der Städtischen Galerie Delmenhorst, Fischstraße 30. Im Anschluss gibt es die Gelegenheit zu einem geselligen Austausch. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst statt. Wer dabei sein möchte, zahlt fünf Euro, ermäßigt vier Euro.
In den Jahren 2013 bis 2016 reiste Pollmanns sechsmal mit ihrer Kamera nach Polen. Damit begab sie sich auf die Spur ihrer in Schlesien geborenen Großmutter Elisabeth Koschnicke, mitten hinein in eine Geschichte, die von Flucht und Vertreibung erzählt. Trotz oder vielleicht gerade wegen eines zutiefst emotionalen Ausgangspunktes stellt die Fotokünstlerin mit ihrer Ausstellung 35 fotografische Werke vor.
Zu sehen sind weite, stille Landschaften, Wege, Häuser und Innenräume. Es gibt keine visuelle Narration, keine Menschen, keine Szenen. Pollmanns wird von ihren Forschungen und Vorarbeiten sowie den auch in der Ausstellung zugänglichen Memoiren ihrer Großmutter erzählen. Die Interessierten können abschließend einen Blick auf mitgebrachte digitale oder analoge Fotografien, Alben und Gegenstände werfen.
