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NWZonline.de Region Delmenhorst

Auf weitere 25 Jahre Austausch

18.07.2019

Delmenhorst Mit einem Empfang im Gartenhaus auf der Burginsel feierte Delmenhorst am Dienstag 25 Jahre Städtepartnerschaft mit Borisoglebsk (Russland). Als Ehrengäste erschienen sechs Vertreter der russischen Stadt. Die Delegation unter der Leitung der Bürgermeisterin Elena Agaeva traf am Montag ein und bleibt eine Woche.

Klein aber fein sah der Empfang im Gartenhaus aus: Aufgrund von Renovierungsarbeiten im großen Sitzungssaal im Delmenhorster Rathaus begrüßte Bürgermeisterin Antje Beilemann ihren Besuch auf der Burginsel.

„Hier finden sonst Hochzeiten statt“, erklärte sie den ausländischen Zuhörern. Und so wie eine Hochzeit ein Bündnis sei, so sei eine Städtepartnerschaft ebenfalls wie eine Hochzeit, zog Beilemann in ihrer Ansprache immer wieder Parallelen. Zudem ließ sie die gemeinsamen 25 Jahre Revue passieren: Vom Ursprung in der humanitären Hilfe in der Auflösungsphase der Sowjetunion und der anschließend ein Jahr später erfolgten offiziellen Besiegelung bis zum Ist-Zustand des Bündnisses.

Diese Partnerschaft sei etwas ganz besonderes für Delmenhorst: Sie sei trotz der 25 Jahre die jüngste Beziehung und auch die einzige mit einem Land außerhalb der Europäischen Union (EU).

Auf Delmenhorster Seite hat der 1993 gegründete Deutsch-Russische Sozial- und Kulturkreis (DRSK) die Freundschaft von Anfang an prägend mitgestaltet. Der Schwerpunkt der Beziehung lag und liegt noch immer darin, sich gegenseitig in sozialen Fragen und im kulturellen Austausch zu unterstützen. „Für uns war es immer wichtig, die Beziehungen stets auf Augenhöhe zu halten“, sagte der Vorsitzende des DRSK Friedrich Hübner beim Empfang. „Da kann man nur sagen: Die Hoffnung ist groß auf eine weitere Jubiläumsfeier in 25 Jahren“, sagte Hübner.

Auch Borisoglebsks Bürgermeisterin Elena Agaeva sagte ein paar Worte beim Empfang, und zwar auf Deutsch. Das sorgte für viel Applaus in der kleinen Kapelle. „Unsere Partnerschaft entwickelt sich dynamisch. Wir hoffen, dass unsere Zusammenarbeit fortgesetzt wird und unsere Freundschaft bestehen bleibt“, sagte Agaeva. Als Zeichen der Freundschaft zwischen den Städten überreichte Beilemann der russischen Bürgermeisterin eine Silbermünze, auf der das Rathaus von Delmenhorst abgebildet ist. Agaeva und ihr Team hatten ebenfalls Geschenke dabei: zwei Bilder, eines für die Stadt Delmenhorst und eines für den DRSK. Darauf zu sehen ist ein Gemälde der Kathedrale von Borisoglebsk.

Während des nun einwöchigen Aufenthalts erwartet die Gäste ein umfangreiches Programm. Sie werden verschiedene Einrichtungen besichtigen, zum Beispiel die Kindertagesstätte Langenwisch und die Volkshochschule. Außerdem erhalten sie Einblick in die Palliativstation des Josef-Hospitals Delmenhorst sowie des Laurentius-Hospizes in der Nachbargemeinde Ganderkesee. Auch der Feuerwehr stattet die Delegation einen Besuch ab. Es folgen Aufwartungen beim Jobcenter und bei der Stadtwerkegruppe. Mit dem Ersten Stadtrat Markus Pragal tauschen sich die Gäste zudem über die Organisation der Kommunalverwaltung aus. Zu guter Letzt sind Ausflüge nach Bremen und Bremerhaven geplant.

Die Visite bleibt nicht der einzige Besuch aus Borisoglebsk in diesem Jahr. So beherbergt bereits im nächsten Monat ein DRSK-Vorstandsmitglied wieder russische Gäste. Für November ist bei der Wilhelm-von-der-Heyde Oberschule ein Gegenbesuch der Schule Nr. 4 aus Borisoglebsk angekündigt, nachdem im vorigen Jahr eine Delmenhorster Gruppe dort war.

Freya Adameck Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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