Delmenhorst - 140 Schüler der Berufsbildenden Schulen II Delmenhorst und acht Dozenten beschäftigten sich am „Fachtag Suchtprävention“ in verschiedenen Workshops unter anderem mit Alkohol und Drogen im Straßenverkehr, Glücksspiel und Mediensucht. Zum fünften Mal wurde der Fachtag ausgerichtet.

Die Berufseinstiegsklasse arbeitete auch mit Tim Berthold von der Drogenberatung in Delmenhorst (drob): „Durch die Altersstruktur an Berufsbildenden Schulen spielt der Führerschein eine Rolle.“ Daher sei es wichtig, angehende Autofahrer für das Thema „Alkohol am Steuer“ zu sensibilisieren. „Aber auch wer Rad fährt, sollte nüchtern sein“, mahnte Andreas Meyer vom Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (bads). „Nicht nur rechtlich drohen Konsequenzen, auch im persönlichen Bereich kann sich ein Unfall wegen Alkoholkonsums auswirken“, klärte Meyer auf. Alkohol sei noch immer die Droge Nummer 1, in fast allen Altersklassen.

Erfolge des Präventionstages seien schwer messbar, gab Markus Weise, Beauftragter für die Öffentlichkeitsarbeit der Schule, zu bedenken: „Die Schüler sind hier meist nur ein Jahr. Aber es geht auch vor allem um Prävention und wir haben schon das Gefühl, dass die Schüler etwas mitnehmen.“ Diese konnten es bestätigen: „Ich habe sowieso nichts mit Drogen zu tun. Aber wir haben noch mal viel Neues gelernt“, sagte zum Beispiel Meryem Uslu.