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NWZonline.de Region Delmenhorst

Was macht man eigentlich als...?

13.09.2018

Delmenhorst Was macht man eigentlich als... Anlagenmechaniker? Wie hoch ist das Gehalt? Wie lange dauert die Ausbildung?

Viele Fragen hatten am Mittwochvormittag die Schüler der achten Klassen während des Berufsorientierungstages im Schulzentrum West in Delmenhorst. Neun Unternehmen stellten sich und ihre Ausbildungsmöglichkeiten an diesem Vormittag vor. Vom Kindergarten bis zur Bundeswehr gab es ein breites Angebot. Veranstaltet hat den Aktionstag die Beratungsfirma Up Consulting zum ersten Mal in dieser Schule. Sie nennt es „Jump-Training“. Bei den Schülern kam das richtig gut an.

In neun Gruppen durchliefen die etwa 40 Jugendlichen die verschiedenen Klassenräume, in denen sich die Unternehmen präsentierten. Das Besondere dabei war, dass häufig Auszubildende selbst alles rund um ihren Beruf und die Ausbildung erklärten. So war die Hemmschwelle geringer, miteinander ins Gespräch zu kommen.

Darüber hinaus boten viele Unternehmen etwas zum Ausprobieren an. Dieser Mix aus Theorie und Praxis veranschaulichte die verschiedenen Berufe auf verständliche Art und Weise.

Bei der Delmenhorster Firma Christoffers Anlagen- und Gebäudetechnik konnten die Schüler zum Beispiel lernen, wie ein Kupferrohr verlegt wird. „Wieso eigentlich Kupfer?“ Die Schüler waren gleich interessiert und stellten jede Menge Fragen. Die Auszubildenden René Lange und Paul-Felix Hahn – angehende Anlagenmechaniker – erzählten der Gruppe, warum das Unternehmen so besonders ist: „Wir sind beispielsweise im Heizungs- und Lüftungsbau tätig und haben unter anderem große Kunden in der Industrie.“

Dann ging es ans Pressen und Schneiden der Rohre. „Und, was würdet ihr zu eurer Arbeit sagen. Ist es gerade, alles parallel?“, prüfte der Auszubildende René Lange die Schüler. Die Mädchen und Jungen waren mit dem Ergebnis zufrieden.

Währenddessen wurden bei der Bäckerei Meyer/Mönchhof Gebäcke in den Ofen geschoben, bei der BLG ging es rund um Ausbildungsberufe in der Logistik und bei der Bundeswehr um den Werdegang zum Soldaten oder anderen zivilen Berufen.

Tamara hatte bereits vier Stationen gesehen. „Für mich war die Awo-Kita am spannendsten. Ich möchte gerne Erzieherin werden“, so das Fazit der 13-Jährigen.

Nina Janssen
Volontärin, 2. Ausbildungsjahr
NWZ-Redaktion
Tel:
0441 9988 2003
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