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Aktualisiert vor 5 Minuten.

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NWZonline.de Region Delmenhorst

Übernahme durch Gerflor jetzt sicher

01.03.2018

Delmenhorst /Bietigheim Die zuständigen Kartellbehörden in Deutschland und Österreich haben der Übernahme wesentlicher Vermögenswerte des Geschäftsbereichs Linoleum der insolventen DLW Flooring GmbH durch die weltweit tätige Gerflor-Gruppe zugestimmt. Die bei Lyon ansässige Gruppe hatte sich mit dem attraktivsten Gesamtkonzept gegen zahlreiche Mitbewerber durchgesetzt. Mit der Zustimmung der Kartellbehörden sind die letzten Vorbehalte der Übernahme beseitigt und der Anfang Februar unterzeichnete Kaufvertrag tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Die Sanierer der DLW Flooring können durch diese Übernahme den Produktionsstandort mit allen 270 Arbeitsplätzen in Delmenhorst sowie weiteren 42 Arbeitsplätzen der DLW in Bietigheim-Bissingen und rund 35 Arbeitsplätzen in den Auslandsgesellschaften sichern.

„Leider ist es nicht gelungen, auch für den Produktionsstandort in Bietigheim-Bissingen einen Investor zu finden. Alle potenziellen Investoren haben abgewinkt, da ihnen das Risiko an diesem Standort zu hoch war“, sagt Sanierungsgeschäftsführer Hans-Norbert Topp. Umso erleichterter ist Topp, dass Gerflor den Geschäftsbereich Linoleum übernimmt und damit ein Großteil der Arbeitsplätze sowie die Traditionsmarke DLW gesichert wurde.

DLW Flooring befindet sich seit über einem Jahr in einem umfangreichen Sanierungsprozess. Der Prozess kam gut voran und zeitigte Erfolge, insbesondere in der Effizienz, bei optimierten Produkten sowie im Vertrieb. Die Geschäftsführung hatte Mitte Oktober 2017 beim zuständigen Amtsgericht ein Sanierungsverfahren in Eigenverwaltung beantragt, da ein kurzfristig aufgetretener Liquiditätsengpass nicht ausgeglichen werden konnte.

Nachdem sich ein potenzieller Investor für den Standort Bietigheim-Bissingen Ende 2017 überraschend zurückzog und es keine weiteren Interessenten mehr gab, hatte dieser Standort keine Perspektive mehr. 190 Beschäftigte mussten aus insolvenzrechtlichen Gründen zum 15. Januar freigestellt werden.

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