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NWZonline.de Region Delmenhorst

Bombe entschärft, alles gut

19.05.2018

Delmenhorst Rund 260 Einsatzkräfte, 60 Einsatzfahrzeuge und zehn Reisebusse, die die Sammelstellen abfuhren: Mit einer logistischen Großleistung hat am Freitag der Katastrophenschutzstab die Evakuierung der Stadtteile Stickgras und Langenwisch im Vorfeld der Entschärfung einer nicht detonierten Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg über die Bühne gebracht. Beteiligt an dem Einsatz, in dessen Zuge etwa 5000 Menschen am Freitagvormittag ihre Häuser und Wohnungen verlassen mussten, waren auch zahlreiche Feuerwehrleute und Polizeikräfte aus Delmenhorsts Umland.

War der Stab am Mittwoch noch von rund 2000 Menschen ausgegangen, die in Sammelunterkünften untergebracht werden müssen, waren es am Ende deutlich weniger. In der Mensa des Gymnasiums an der Willmsstraße waren es sechs Personen, im Gemeindesaal der St.-Johannes-Gemeinde kein Einziger. Mehr waren es in der Mensa und in der Sporthalle der IGS. Dort waren unter anderem auch die über 70 Bewohner des Seniorenheims „Haus am Park“ einquartiert worden. Insgesamt waren es lediglich 150 Personen. Größere Zwischenfälle habe es bei der Evakuierung nicht gegeben, sagte Polizeichef Jörn Stilke. „Es gab Situationen, wo die Bewohner ihre Wohnung nicht verlassen wollten“, berichtete er. Letztendlich seien sie von der Polizei überzeugt worden, doch zu gehen.

Auch das befürchtete Verkehrschaos nahm nach Angaben von Polizeisprecherin Sandy Tschöpe nicht das Ausmaß an wie zunächst befürchtet worden war. Der Evakuierungsbereich sei von den meisten weiträumig umfahren worden, viele Bürger hätten am Freitag sogar komplett auf die Nutzung ihres Pkw verzichtet.

Das mehrere Quadratkilometer große Gebiet wurde bis zum Ende der Entschärfung von über 50 Polizeibeamten abgeriegelt, um ein unbefugtes Betreten zu verhindern und potenzielle Einbrecher abzuschrecken.

Rund 30 hilfebedürftige Personen hatten sich laut Stabsleiterin Petra Gerlach im Vorfeld der Evakuierung bei der Stadt gemeldet und um Unterstützung beim Verlassen des abgesperrten Gebiets gebeten, was dann auch geschah.

Wolfgang Bednarz Delmenhorst / Redaktion Delmenhorst
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