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NWZonline.de Region Delmenhorst

Mit sechs Hilfstransporten fing alles an

20.06.2018

Delmenhorst Am 8. Februar 1991 startete der erste Hilfstransport aus Delmenhorst in die russische Stadt Borisoglebsk, beladen mit medizinischen Geräten, Medikamenten, Rollstühlen und Lebensmittelpaketen. Fünf weitere Transporte in das 3200 Kilometer entfernte Borisoglebsk folgten bis Januar 1993.

Die dabei gewonnenen Erfahrungen und guten Kontakte mit Menschen in Borisoglebsk führten dann dazu, dass Delmenhorster Bürgerinnen und Bürger die Gründung eines Vereins beschlossen, der die Städtepartnerschaft mit Borisoglebsk, die der Rat der Stadt Delmenhorst mit Beschluss vom 4. Mai 1993 anstrebte, pflegen wollte.

Am 11. Juni 1993 fand mit 25 Teilnehmern die Gründungsversammlung des Deutsch-Russischen Sozial- und Kulturkreises (DRSK) statt. Die Mitglieder wollten im Sinne der russisch-deutschen Versöhnung nicht nur die damals für Borisoglebsk wichtigen sozialen Hilfsleistungen fortsetzen, sondern sich auch für einen Kultur- und Jugendaustausch zwischen den beiden Städten einsetzen. Daraus resultierte der Name des Vereins.

Wie in der Festschrift zum 20-jährigen Bestehen des DRSK zu lesen ist, hat der DRSK in den ersten Jahren eine Vielzahl von Besuchen in beide Richtungen unternommen und begleitet. Viele Bürgerinnen und Bürger aus beiden Städten begegneten sich hier und dort, gewannen Respekt voreinander und schlossen Freundschaften. Wechselseitige Besuche von Kulturgruppen waren mit ihren Darbietungen Höhepunkte des Kulturlebens.

Neben einigen Hilfen des DRSK für die Kinderklinik und das Waisenhaus in Borisoglebsk war natürlich das „Geschenk aus Delmenhorst“ von fünf Ikarus-Bussen 1998 ein ganz besonderes Ereignis.

Jubiläum mit Musik

Das 25-jährige Jubiläum soll Ende August mit Gästen aus Borisoglebsk gefeiert werden. Dazu hat der DRSK auch ein Ensemble der Musikfachschule Borisoglebsk eingeladen.

Der DRSK hatte die Spendensammlung (50 000 DM) dafür organisiert. Damit nicht noch Zoll auf dieses Geschenk bezahlt werden musste, wurde der Außenminister Klaus Kinkel erfolgreich eingeschaltet.

In den letzten Jahren hat der DRSK versucht, den Jugendaustausch fortzusetzen. Das wurde schwierig, solange das Stadionheim nicht als Unterkunft zur Verfügung stand. Auch die Entwicklung der zwischenstaatlichen Beziehungen hat die Möglichkeiten eingeschränkt.

Dennoch wollte sich der Verein weiterhin engagieren, die guten Beziehungen zu Borisoglebsk und die vielen freundschaftlichen Kontakte mit Menschen aus der Partnerstadt zu pflegen und ausbauen.

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