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NWZonline.de Region Delmenhorst

Bewohner können nicht zurück

11.09.2019

Delmenhorst Am vergangenen Wochenende war die Delmenhorster Feuerwehr rund um die Uhr im Einsatz. Zu gleich drei Bränden wurden die Einsatzkräfte gerufen. Auch Rettungsdienste sowie die Freiwilligen Feuerwehren Hasbergen, Delmenhorst-Mitte und Süd wurden zur Hilfe gerufen.

Nachdem bereits am Samstag gegen 19.15 Uhr ein Schuppenkomplex an der Grünen Straße, Ecke Anton-Günther-Straße gebrannt hatte und am Sonntag gegen 7 Uhr ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Wittekindstraße ausgebrochen war, stand am Sonntagabend gegen 21 Uhr eine Dachgeschosswohnung am Lübecker Weg im Ortsteil Stickgras in Flammen.

Schon beim Eintreffen der Einsatzkräfte war der Feuerschein hinter den Fenstern der Dachgeschosswohnung sichtbar – eine Drehleiter kam zum Einsatz. Die Bewohner des Gebäudes hatten sich bereits in Sicherheit gebracht und beobachteten das Geschehen von der Straße aus. Zum Glück konnte schnell Entwarnung gegeben werden. Dem ersten Atemschutztrupp gelang es, die Flammen zu ersticken. Verletzt wurde laut Angaben der Polizei niemand. Die Wohnung wurde aber durch Rauch und Flammen erheblich beschädigt.

Während des Einsatzes war der Lübecker Weg voll gesperrt. Die Ermittlungen der Polizei haben ergeben, dass eine versehentlich angeschaltete Herdplatte den Brand verursacht hatte. Der entstandene Schaden wurde auf etwa 3000 Euro geschätzt. Die Bewohner der übrigen Wohnungen konnten nach Abschluss der Löscharbeiten in diese zurückkehren.

Nicht so die Bewohner des Wohnblocks an der Wittekindstraße. Die Anwohner können nach wie vor nicht zurück in die insgesamt 18 Wohnungen des vierstöckigen Gebäudes. Das Feuer war am Sonntagmorgen gegen 7 Uhr in der Garage im Erdgeschoss ausgebrochen. Insgesamt befanden sich 42 Bewohner und zwei Katzen in dem Gebäude. Mehrere Personen wurden durch den Rauch gesundheitlich beeinträchtigt, wobei vier Männer im Alter von 28 bis 58 Jahren mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung im Krankenhaus behandelt werden mussten.

Einige Wohnungen sind aufgrund starker Verrußung und die übrigen wegen fehlender Versorgung mit Gas, Strom und Wasser nicht mehr bewohnbar, teilte die Polizei mit. „Wir haben vor Ort mit der Stadt und der Feuerwehr zusammengearbeitet“, erklärt Michael Pleus, Geschäftsführer des Delmenhorster DRK. Nachdem die Bewohner noch einmal in ihre Wohnungen zurückkehren konnten, um persönliche Gegenstände abzuholen, wurden sie durch Ehrenamtliche des DRK betreut und verpflegt. „Einige konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen. In unseren Räumlichkeiten an der Schulstraße haben 23 Personen, darunter auch Familien mit Kindern, übernachtet“, sagt Pleus.

Die weitere Unterbringung wurde am Montag durch Mitarbeiter der Stadt organisiert. Vier Familien sind nach Angaben der Stadtverwaltung in der Gemeinschaftsunterkunft Breslauer Straße untergekommen, drei Einzelpersonen wurden kurzfristig in einer Pension einquartiert. Die Stadt teilte auf Anfrage mit, dass alle betroffenen Personen, die bei der Stadt um Hilfe gebeten haben, untergebracht werden konnten.

Wann die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können, ist noch unklar.

Auch die genaue Ursache des Brandes ist noch nicht geklärt. Die Polizei geht allerdings davon aus, dass das Feuer durch einen Sperrmüllhaufen in der Garage verursacht worden ist. Die Ermittlungen laufen.

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