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NWZonline.de Region Delmenhorst

Selbstbestimmung für Menschen mit Behinderung

28.09.2018

Delmenhorst Rund 50 Teilnehmer waren der Einladung zur Mitgliederversammlung der Lebenshilfe Delmenhorst und des Landkreises Oldenburg gefolgt. Thema waren die Auswirkungen des neuen Bundes-Teilhabe-Gesetzes (BTHG) auf Menschen mit Behinderung.

„Mehr Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Beeinträchtigung war das Ziel des neuen Bundes-Teilhabe-Gesetzes, welches in Teilen seit dem 1. Januar 2017 in Kraft ist“, sagte Erwin Drefs, Geschäftsführer der örtlichen Lebenshilfe. Das BTHG besage, dass die Länder festlegen müssen, wer zukünftig für die Eingliederungshilfe zuständig ist. In Niedersachsen wird für alle unter 18-Jährigen die Kommune, für alle über 18-Jährigen das Land zuständig sein.

Die Bereiche ambulant, teilstationär und stationär werde es nicht mehr geben. Die Leistungen der Eingliederungshilfe (Fachleistung) würden von den existenzsichernden Leistungen getrennt. Die Regelungen zur Koordinierung verschiedener Leistungen (Eingliederungshilfe, Pflege, Jugendhilfe usw.) sollen gesetzlich ausführlicher geregelt werden. Dieser Systemwechsel vollzieht sich bis zum 1. Januar 2020.

All diese Änderungen haben organisatorische Auswirkungen auf die Menschen mit Beeinträchtigung, aber auch auf Anbieter von sozialen Dienstleistungen wie dem Verein Lebenshilfe. „Unsere vornehmliche Aufgabe wird es nun sein, unsere Betreuten und Mitglieder zu informieren und sie bei den vielen neuen Vorgehensweisen und Anträgen zu begleiten und zu unterstützen“, so Thomas Heyen, Prokurist von Lebenshilfe Delmenhorst und Landkreis Oldenburg.

Die Mitgliederversammlung schloss mit der Ehrung langjähriger Mitglieder. Geehrt wurden von der Stadt Delmenhorst: Rudolf Mattern (30 Jahre), Hermann Abeln, Angelika Mattern und Jürgen Ohlenbusch (alle 35 Jahre), Heinz Jacobs, Heidelies Iden und Erich Wolf (alle 40 Jahre), Erika Platter und Hella Janssen (beide 50 Jahre). Von der Arbeiterwohlfahrt Delmenhorst (AWO) wurde Günter Buckmann (50 Jahre) geehrt.

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