Delmenhorst - 169 Soldatinnen und Soldaten des Logistikbataillons 161 sind von ihren Einsätzen in Afghanistan, dem Kosovo, Mali und dem Irak zurückgekehrt – allesamt gesund und munter. „Es sind alle wieder zuhause, niemand hat sich ernsthaft wehgetan – darüber sind wir sehr froh“, zeigte sich Kapitän Leutnant Maik Stein am Donnerstag beim Rückkehrerappell für die heimgekehrten Soldaten erleichtert.

In Anwesenheit von Angehörigen, Freunden und Gästen wurden die Rückkehrer feierlich an ihrem Heimatstandort in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne begrüßt.

Zwischen September und März waren die Soldaten im Auftrag der Nato und der Vereinten Nationen im Ausland für Logistikaufgaben eingesetzt, ein Großteil davon im afghanischen Mazar-E Sharif sowie im Kosovo. Ihnen galt nun der besondere Dank von Oberstleutnant Stephan Fey, Kommandant des Logistikbataillons 161, der auch die Arbeit des in der Kaserne gebliebenen Heimatteams würdigte: „Das Logistikbataillon 161 war für lange Zeit in alle Himmelsrichtungen zerstreut: In Afrika, Afghanistan, im Kosovo, im Irak, aber auch in Delmenhorst haben Sie hervorragende Arbeit geleistet. Ich bin begeistert von dem Zustand dieses Schiffes.“

Auch Kapitän zur See Peter Schneider, stellvertretender Kommandeur der mobilen Logistiktruppen der Streitkräftebasis, zollte dem Logistikbataillons Dank und Anerkennung: „Sie alle haben trotz Schwierigkeiten vor Ort gezeigt, was Sie können und mit viel Pflichtgefühl Ihren Auftrag erfüllt.“ Gemeinsam seien sie durch die neuen Erfahrungen persönlich gereift. Schneider mahnte aber, dass jeder neue Einsatz Achtsamkeit erfordere: „Routine gibt es nie. Aufeinander Acht zu geben, ist überlebenswichtig.“

Die Ortsschilder von Delmenhorst, die die Soldaten während des Einsatzes in Afghanistan und im Kosovo an ihre Heimat erinnerten, wurden an Oberbürgermeister Axel Jahnz zurückgegeben. Auch dieser war erleichtert, dass alle gesund zurück sind. „Mensch nochmal, bin ich froh!“, sagte er.