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NWZonline.de Region Delmenhorst

Chefwechsel In Delmenhorst: Er ist der neue Geschäftsführer der VHS

06.03.2020

Delmenhorst Gerade mal fünf Tage hat Jürgen Beckstette seine Position als neuer Geschäftsführer der Volkshochschule (VHS) Delmenhorst inne. Zum 1. März hat er das Amt seines Vorgängers Martin Westpfahl übernommen, der nach drei Jahren gekündigt hatte.

Delmenhorst kennt Beckstette bereits aus seiner Zeit bei der Bundesluftwaffe Mitte der 1980-er Jahre, wo er neun Monate als Zeitoffizier gelebt hatte. In seiner 13-jährigen Dienstzeit studierte der 57-Jährige Elektrotechnik mit der Fachrichtung Nachrichtentechnik. Danach war er unter anderem für Nokia und Forum Poe in der Kursentwicklung und der Unternehmensberatung tätig. „25 Jahre Erfahrung habe ich in der Erwachsenenbildung, davon drei in der VHS-Welt“, sagt der gebürtige Westfale, der in Castrop-Rauxel geboren wurde.

Nun wohnt er wieder in Delmenhorst, ist zügig hergezogen, sagt der gelernte Diplom-Ingenieur. Zuletzt war er Geschäftsführer für die Leine-Volkshoschule in Laatzen (Region Hannover). Dort wurde er Ende vergangenen Jahres vom Aufsichtsrat entlassen. Näher will sich der neue Geschäftsführer der VHS Delmenhorst dazu nicht äußern. Er unterliege der Schweigepflicht. Dahinter stecke eine komplizierte Parteipolitik.

Aufsichtsratvorsitzender Robert Gabriel aus Delmenhorst spricht Beckstette allerdings sein vollstes Vertrauen aus. „Ich sehe eher ein Versagen im Aufsichtsrat und unglückliche Zustände als Grund für die Entlassung“, betont er. Für ihn sei die fachliche Qualifikation ausschlaggebend gewesen. „Am Ende des Tages zählt auch das, was die VHS nach vorne bringt und nicht was die Parteipolitik möchte.“

Dem stimmt auch der Erste Stadtrat Markus Pragal zu: „Wir sind nun gut aufgestellt. Jürgen Beckstette wird mit Sicherheit seine eigenen Akzente setzen.“ Seinen Schwerpunkt sieht der 57-Jährige in Politik und Gesellschaft. „Es ist Aufgabe der VHS zur Aufklärung beizutragen und gegen Un-Informiertheit anzugehen“, sagt er. Besonders für junge Menschen möchte er die Volkshochschule attraktiv machen und das Angebot ausbauen. Privat interessiert sich Beckstette besonders für Musik- und Kunstgeschichte, spielt selbst Klavier und Gitarre. „Wenn ich einen Kurs halten könnte, würde es in dem um die Musik und Geschichte von der Renaissance bis Hip-Hop gehen“, sagt er mit Blick in die Zukunft.

Nathalie Langer Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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