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NWZonline.de Region Delmenhorst

Christliche Kirche: An Gesundheit der Seele denken

29.10.2020

Delmenhorst „Als Kirchengemeinde ist es uns sehr wichtig, in aller Vorsicht und Verantwortung für die Menschen da zu sein“, sagt Stephan Meyer-Schürg, Pfarrer der Kirchengemeinde Hasbergen. Als eine neue Form von Gottesdiensten lädt man dort zu Landschaftsandachten ein. „Natürlich wird auf die Einhaltung aller vom Land Niedersachsen und der Stadt Delmenhorst vorgegebenen Regelungen geachtet, die Besucher werden gebeten, Masken mitzubringen und die vorgeschriebenen Abstände einzuhalten“, sagt Meyer-Schürg.

Kein Verbot vom Land

„Es ist das gute Recht der Religionsgemeinschaften, Gottesdienste abzuhalten. Ein Verbot durch die Landesverordnung gibt es nicht“, erklärte auf Nachfrage unserer Redaktion Rudolph Mattern, Leiter des Corona-Krisenstabes im Rathaus. Auf Initiative des Ratsherrn und Bürgermeisters Enno Konukiewitz hatten sich die in der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Delmenhorst, die unterschiedlichen Glaubensgemeinschaften und Konfessionen, die Jüdische Gemeinde und die Moscheen in den Tagen, als Delmenhorst Corona-Risikogebiet wurde, bereiterklärt, vorübergehend auf Präsenz-Gottesdienste und religiöse Feiern zu verzichten. „Das war ein wichtiges Zeichen der Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Religionen für die Stadt, in schwieriger Situation zusammenzustehen und alle Bemühungen zu unterstützen, der Pandemie entgegenzusteuern“, sagt Konukiewitz. Die Menschen würden auch in Zeiten der Corona-Pandemie „Zuspruch und Orientierung für die Gesundheit ihrer Seele“ benötigen, sagt er.

„Ich danke den Religionsgemeinschaften dafür, dass sie durch den freiwilligen Verzicht auf Gottesdienste in den vergangenen Wochen zur Eindämmung der Pandemie beigetragen haben“, würdigte auch Mattern die Anstrengungen der Religionsgemeinschaften. Die Stadt habe aber Verständnis dafür, dass dieser Verzicht nicht auf Dauer sei und „die Menschen durch den Besuch des Gottesdienstes in dieser schweren Zeit wieder Zuversicht und Trost suchen“, sagte Mattern. Gleichwohl bitte die Stadtverwaltung darum, „weiterhin dafür Sorge zu tragen, dass auch von den Religionsgemeinschaften der Einsatz der Stadt zur Bekämpfung der Pandemie hier in Delmenhorst weiter so tatkräftig unterstützt wird, wie es in der Vergangenheit der Fall war.“

Abläufe sind vertraut

Die katholischen Christen feiern am Sonntag Allerheiligen. „Wir haben schon lange Messfeiern unter Corona-Bedingungen sozusagen eingeübt“, erklärt Pfarrer Guido Wachtel, „die nötigen Verhaltensweisen und Abläufe sind den Mitfeiernden vertraut“. Das Hygienekonzept habe sich bewährt und werde auch von kommunaler Seite befürwortet. Deshalb hatten Seelsorgeteam und Pfarreirat wieder Gottesdienst in den katholischen Kirchen in Delmenhorst und Ganderkesee beschlossen.

Durch Lesung, Gebet, Impuls durch den Pastor und die Lektorin sowie Musik des Kantors sorgt auch die evangelische Kirche wieder für Präsenzgottesdienste, dort wird am Samstag der Reformationstag begangen – nach den Empfehlungen und Vorgaben der Landeskirche: Die Heizung bleibe aus, vorher und nachher werde gründlich gelüftet.

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