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NWZonline.de Region Delmenhorst

Coronavirus: Delmenhorster Malteser verteilen Behelfs-Stoffmasken

05.05.2020

Delmenhorst Die Malteser der Ortsgliederung Delmenhorst haben die Verteilung von selbstgenähten Stoffmasken in der Region gestartet: Versorgt wurden Teilnehmer und Kunden der Malteser aus Seniorentreffs, dem Café Malta, der Sitztanz-Gruppe oder dem mobilen Einkaufswagen. Die Behelfsmasken wurden inklusive Anleitung zu Umgang und Reinigung kostenlos per Post versendet. Aber auch Externe sollen von dem Projekt der Malteser profitieren.

So bedankte sich beispielsweise die Caritas für bisher 180 Stoffmasken, davon 30 Behelfsmasken speziell für Kinder. Die Masken sollen zum Teil an das Caritas Seniorenheim St. Hildegardstift in Groß Ippener gehen. „Wir wollen mit den Masken unter anderem zwei wichtige Projekte bedienen“, sagt Peter Schmitz vom Caritasverband Delmenhorst. „Zum einen möchten wir einen Gästeraum entsprechend der geltenden Richtlinien und Schutzmaßnahmen einrichten, sobald die Senioren wieder Besuch bekommen dürfen. Dafür können wir die Masken sehr gut gebrauchen.“ Zum anderen sollen Behelfsmasken an Familienpaten gehen, die junge Familien im Alltag entlasten und begleiten.

Ein weiteres Kontingent an Behelfsmasken steht nun dem Delmenhorster Integrationslotsenbüro zur Verfügung, das die Masken an Helfer sowie an zu betreuende Familien verteilt. Einen Teil der Masken erhält das Hilfsprojekt „Baby-Welt“ des Integrationslotsenteams, das migrierte oder geflüchtete Mütter unterstützt.

Als Reaktion auf den bedrohlichen Engpass an Mund-Nasen-Masken hatten die Malteser Ende März zum Nähen von Stoffmasken aufgerufen. Die Masken sollten zunächst den Bedarf der Malteser sichern, in einem zweiten Schritt aber auch anderen zugutekommen. „Wir freuen uns, dass die Aktion so großen Anklang gefunden hat“, erzählt Philipp Seidel, Projektleiter der Stoffmasken-Aktion. „Unsere Ehrenamtlichen aus Delmenhorst haben sich überaus engagiert gezeigt, vor allem der örtliche Integrationsdienst ist sehr aktiv. Somit konnten wir relativ schnell dazu übergehen, die Stoffmasken auch an Externe zu verteilen.“

Die Malteser betonen, dass es sich bei den selbstgenähten Masken nicht um medizinisch geprüfte Produkte handelt. „Es sind einfache Behelfsmasken“, erklärt Heike Walter, Stadtbeauftragte der Malteser in Delmenhorst. „Sie schützen den Träger nicht vor Viren oder Bakterien, können aber dazu beitragen, dass wir diese in der Öffentlichkeit weniger weit verbreiten.“ Wichtig sei, dass auch mit Behelfsmaske weiterhin die bekannten Hygieneregeln beachtet werden und dass die Masken täglich gereinigt werden.

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