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NWZonline.de Region Delmenhorst

Stadtrat verhängt Klimanotstand

22.11.2019

Delmenhorst Für die Stadt Delmenhorst wurde in der jüngsten Ratssitzung der Klimanotstand erklärt. Das haben die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, die CDU, die Gruppe SPD & Partner, die UAD, die Gruppe Bürgerforum-Freie Wähler/Unger, die FDP und die Linken beantragt. Laut Antrag verdeutlicht die Stadt damit, dass die bisherige Klimapolitik weiterentwickelt und mit Nachdruck verfolgt werden soll. Nun stimmte der Stadtrat mit Mehrheit für den Vorstoß. Einzig die AfD-Politiker sprachen sich gegen das Vorhaben aus und stimmten nicht dafür.

Teil der Forderung war, dass es sich die Stadt zum Ziel setzt, Klimamusterstadt zu werden. Damit sollen die Klimaschutzziele für 2030 beziehungsweise 2050 schneller und nachhaltiger erreicht werden, heißt es in dem Antrag. Somit soll Delmenhorst bei künftigen Vorhaben unter anderem Folgendes beachten: Bei allen neu zu versiegelnden Flächen soll eine gleich große Fläche entsiegelt und renaturiert werden. Bei allen Neubauten oder bei Sanierungen von Bestandsimmobilien der öffentlichen Hand sollen Photovoltaikanlagen auf den Dächern oder Fassaden installiert werden. Auch eine Dach- und Fassadenbegrünung soll bei solchen Immobilien, wenn möglich, geschaffen werden.  Der Kunststoffverbrauch soll ebenfalls eingeschränkt werden. Die Stadt verpflichtet sich, die Nutzung von nicht nachhaltigen Kunststoffen in der Verwaltung auf ein Minimum zu reduzieren.  Bis 2025 soll die Stadt den Fuhrpark der Verwaltung sowie der städtischen Gesellschaften (ausgenommen Delbus) komplett auf elektrischen Antrieb oder Brennstoffzellenantrieb durch Wasserstoff umstellen, heißt es in dem Antrag weiter.  Zudem soll eine Klimaschutzmanagerin beziehungsweise ein Klimaschutzmanager für die Stadt Delmenhorst eingestellt werden. Interessierte Jugendliche sollen als Jugendklimarat einen Sitz als beratendes Mitglied im Umweltausschuss bekommen.  Auch sogenannte Bienenweiden sollen auf den Dächern von Delmenhorster Bushaltestellen ihren Beitrag leisten. Dafür sollen winterharte Pflanzen genutzt werden, um den Unterhaltungsaufwand möglichst gering zu halten.  Eine CO2-Ampel soll künftig den Weg weisen: Bei allen Anträgen und Vorschlägen der Verwaltung soll diese Ampel anzeigen, ob die Vorhaben grün (umweltentlastend), gelb (umweltneutral) oder rot (umweltbelastend) sind.

Anna-Lena Sachs Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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