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NWZonline.de Region Delmenhorst

30 Jahre Städtepartnerschaft: Verbundenheit bleibt trotz Feier-Absage

23.06.2020

Delmenhorst /Eberswalde „Dauerhafte Verbindungen zwischen den Bürgern ihrer Städte zu entwickeln und aufrechtzuerhalten, um damit das Verständnis füreinander zu fördern“: So sind in einer Urkunde, die am 19. Juni vor 30 Jahren unterzeichnet wurde, Sinn und Zweck der Städtepartnerschaft zwischen Delmenhorst und dem brandenburgischen Eberswalde beschrieben. Und so wird die Beziehung auch weiter gepflegt.

Der Blick auf das Dokument lässt allerdings erahnen, dass sich seit dem 19. Juni 1990 doch manches weiterentwickelt hat. Seinerzeit gelobten die Unterzeichner nämlich ebenfalls, mit der Partnerschaft „einen Beitrag für Frieden und Entspannung auf dem europäischen Kontinent zu leisten“. Diese Absicht ist zwar grundsätzlich auch heute noch aktuell. Doch stehen derartige Ziele längst nicht mehr im Zentrum deutsch-deutscher Kontakte.

Erste Kontakte zwischen Delmenhorst und Eberswalde-Finow, wie die Doppelstadt damals noch hieß, wurden im Spätherbst 1989 nach dem Fall der Berliner Mauer geknüpft. Rasch entwickelten sich Verbindungen auf unterschiedlichen Ebenen, zwischen Vereinen, Verbänden und Schulen. Mehr als bei jeder anderen Delmenhorster Städtepartnerschaft spielte außerdem die Zusammenarbeit zwischen den beiden Kommunalverwaltungen eine Rolle. Aktuell ist angedacht, diesen Austausch in neuer Form mit Auszubildenden wiederzubeleben. Das Anfang März beim jüngsten Besuch einer Eberswalder Delegation in Delmenhorst besprochene Projekt musste allerdings wegen der Corona-Pandemie vorerst auf Eis gelegt werden.

Das gilt ebenso für die Feier zum 30-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft. Sie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Gleichwohl bemühen sich beide Seiten, die Verbindung trotz der erschwerten Bedingungen aufrechtzuerhalten. So ist etwa erst kürzlich aus Delmenhorst ein Aufruf nach Eberswalde gegangen, sich am „Virtual Run“ zu beteiligen, der in diesem Jahr den 24-Stunden-Burginsellauf ersetzt. Umgekehrt sind die Delmenhorster eingeladen, beim virtuellen Eberswalder Stadtlauf dabei zu sein.

Zum Jahrestag hat Oberbürgermeister Axel Jahnz dem Eberswalder Bürgermeister Friedhelm Boginski ein besonderes Zeichen der Verbundenheit geschickt: In einer Collage sind Fotos von Orten zusammengestellt, an denen Eberswalde in Delmenhorst sichtbar ist – vom Wappen auf dem Rathausplatz über die zum Tag der deutschen Einheit am 3. Oktober 1990 gepflanzte Eberesche und den von einem Eberswalder Künstler gestalteten Eber am Grafteingang Bismarckstraße bis zur Eberswalder Straße in Heidkrug.

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