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NWZonline.de Region Delmenhorst

Aktiv einstehen für Demokratie

12.02.2020

Delmenhorst Mit einem höheren Etat und unter neuem Namen startet die „Delmenhorster Partnerschaft für Demokratie“ in die zweite Förderphase. Damit unterstützt das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ weitere fünf Jahre zivilgesellschaftliches Engagement in Delmenhorst. „Die Projekte haben der Stadt sehr gut getan. Wir haben unser Ziel erreicht, den Zusammenhalt zu stärken und extremistischen Tendenzen entgegenzuwirken“, sagt Ruth Steffens, Geschäftsführerin des Kommunalen Präventionsrats. Das ließe sich zwar nicht in Zahlen messen, bei Projektanfragen und der Qualität sei aber eine Veränderung zu beobachten.

In der ersten Förderphase von 2015 bis 2019 sind in Delmenhorst 118 demokratiestärkende Projekte gefördert worden, mit denen fast 20 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreicht wurden. Organisiert wird dies durch Anette Melerski und Annika Uhrbach von der Koordinierungsstelle im Diakonischen Werk. In jedem Jahr muss das Geld neu beantragt werden. Für 2020 stehen 140 000 Euro bereit, 60 000 Euro entfallen auf Projekte. Vom Rat wurden die Eigenanteile von 14 000 Euro zugesichert. „Damit können sich alle auf ihre Arbeit konzentrieren“, sagt Fachdienstleiterin Lara Heckrott.

Organisiert wurden beispielsweise Lesungen, Ausstellungen, Klassenworkshops, ein interreligiöses Forum und ein Onlineportal. „Einige Projekte sind zum Dauerbrenner geworden“, sagt Steffens. Dazu zählen solche wie von Petra Lau. Sie bietet Kurse für kreatives Töpfern an. „Es gab darauf eine riesige Resonanz. Alle Teilnehmer waren immer voll mit dabei“, berichtet Lau.

Am Willms-Gymnasium wird die Vortragsreihe „Begegnungen am Willms“ unterstützt. „Das ist ein Projekt, auf das Schule gewartet hat“, sagt Schulleiter Stefan Nolting. Es wurden Referenten wie Franz Müntefering, Gregor Gysi oder Henning Scherf gewonnen. „Das ist bundesweit einzigartig“, meint Nolting. Aus dem eigenen Etat sei dies nicht zu stemmen gewesen: „Mit diesen Projekten animieren wir die Schüler dazu, aktiv für die Demokratie einzustehen.“

Einen Wechsel gibt es indes an der Spitze: Steffens gibt das federführende Amt an Christa Dittmar weiter, die bisher für das Controlling zuständig war. Dieses wiederum übernimmt Arne Hilljegerdes. Bewilligt werden die Projekte vom Begleitausschuss, der viermal im Jahr zusammenkommt. „Dort gibt es immer sehr lebhafte Diskussionen“, sagt Vorsitzende Ewa Brüggemann.

Neue Projektanträge nimmt Melerski entgegen. Infos unter: Telefon  04221/­981 34 14 oder per E-Mail an anette.melerski@diakonie-doll.de.

Arne Jürgens Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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