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NWZonline.de Region Delmenhorst

Holt er im TV das „Ding des Jahres“?

12.03.2019

Delmenhorst „Die Idee hatte ich schon vor zig Jahren“, sagt Ralf Reitmeier. Der 56-jährige Delmenhorster hat eine Blendschutzvorrichtung für das Auto erfunden – und diese nun in der TV-Sendung „Das Ding des Jahres“ vorgestellt. Ausgestrahlt wird die Folge an diesem Dienstag, 12. März, um 20.15 Uhr auf Pro Sieben.

Der Sonnen-Ex kommt zum Einsatz, wenn die Sonne so tief steht, dass der normale Blendschutz nicht ausreicht. Lange habe Reitmeier sich in solchen Fällen mit einem Pappmodell beholfen. Vor rund drei Jahren habe er dann angefangen, sich konkrete Gedanken zu machen und einen Prototypen zu entwickeln.

Andere Erweiterungen müssten vor der Fahrt angebracht werden. „Aber da weiß ich ja noch nicht, ob ich geblendet werde.“ Der Sonnen-Ex könne während der Fahrt mit einer Hand auf den Blendschutz geschoben werden. Außerdem überlappe die Erweiterung mit dem Blendschutz, dadurch gebe es keinen Spalt, durch den die Sonne blenden könne. Auch an die Seitenscheibe könne die Erweiterung gesteckt und außerdem als Fensterkratzer verwendet werden.

Seine Erfindung hat sich Reitmeier, der sonst als Hausmeister in Bremen arbeitet, patentieren lassen. „Die besten Patente“, so hätte ihm sein Patentanwalt gesagt, „lösen Alltagsprobleme.“ Und die tief stehende Sonne beim Autofahren betreffe viele Menschen – allein in Deutschland seien mehr als 47 Millionen Fahrzeuge zugelassen.

Die ersten Prototypen hat der Delmenhorster mit Kunststoff aus dem Baumarkt in seiner Werkstatt gefertigt. Dabei hat er gewöhnliche Haushaltsgegenstände benutzt: Unter anderem hat er mit Heißluftpistole und Besenstiel die Klammer zum Befestigen des Sonnen-Ex geformt.

Dies wurde auch bei den Dreharbeiten zur Sendung aufgenommen. „Acht Stunden wurde hier gedreht“, erzählt der 56-Jährige. Anfang November sei das Team dafür nach Delmenhorst gekommen, im Januar fanden die Dreharbeiten zur Sendung in Köln statt. „Bei den Proben hatte ich noch Schmetterlinge im Bauch, aber als es drauf ankam, hat alles funktioniert.“

Die Atmosphäre sei sehr gut gewesen. „Das Miteinander war super, alle waren gleich per Du.“ Auch das Expertenteam sei freundlich gewesen. Wie seine Erfindung bei den vieren ankam, darf Reitmeier noch nicht verraten.

In der Sendung hat der Delmenhorster auch erklärt, wie er auf den Namen gekommen ist: „Die Sonne blendet und dann ist sie weg“ – wie eben auch Ex-Partner nach einer Trennung weg seien.
 Die Sendung „Das Ding des Jahres“ läuft dienstags, 20.15 Uhr, auf Pro Sieben. Zum Expertenteam gehören Lena Gercke, Joko Winterscheidt, Lea-Sophie Cramer und Hans-Jürgen Moog.

Manuela Wolbers Volontärin, 2. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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