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NWZonline.de Region Delmenhorst

Fachtagung: Folgen von Kinderarmut mindern

23.10.2019

Delmenhorst Wie können die Folgen von Kinderarmut gemindert werden? Wie lassen sich Delmenhorster Institutionen besser vernetzen? Wie können Kinder besser im Blick behalten werden? Das und mehr wurde bei der Fachtagung „Inklusion – Partizipation – Diversität“ von der Präventionskette „Gesund aufwachsen für alle Kinder“ am Dienstag im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst diskutiert. Zu Gast waren laut der Organisatorin Claudia Müller von der Koordinierungsstelle der Stadt Delmenhorst etwa 60 Fachkräfte aus dem sozialen Bereich. Begrüßt wurden sie durch den ersten Delmenhorster Stadtrat Markus Pragal.

30 Prozent der Delmenhorster Kinder leben in Armut, erklärte Müller. Das bedeute nicht nur, dass allgemein nicht genug Geld zur Verfügung stehe, sondern auch, dass sie zu wenig Geld für Bildung oder Gesundheit hätten, sagte Dr. Antje Richter-Kornweitz von der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen (LVG&AFS) zu Beginn der Tagung. Um Kinder und Familien zu unterstützen,  komme somit auch in Delmenhorst der Prozess der Präventionskette, die Richter-Kornweitz den Fachkräften in ihrem Grußwort erläuterte, zum Einsatz. Ziel sei es, präventive Maßnahmen zu bündeln und Kinder zu fördern.

Laut Organisatorin Claudia Müller sind in der Präventionskette besonders die Übergänge bedeutsam. Wichtig sei, dass die verschiedenen Institutionen miteinander kommunizierten, Kinder durch alle Altersgruppen begleitet würden und die Förderung erhielten, die sie brauchten. „Die Kette zeichnet sich dadurch aus, dass kein Kind verloren geht“, so Müller.

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Zeit zum Austausch zwischen Fachkräften und Organisationen bot der „Markt der Möglichkeiten“ im Rahmen der Tagung. Hier stellten sich verschiedene Institutionen aus Delmenhorst und Umgebung vor. Über die Arbeit des Familienzentrums Wolle klärte zum Beispiel Anke Wolf auf. Interessenten konnten sich über den Krabbeltreff, Musikkurse und über andere sprachunabhängige Angebote informieren. Neu in Delmenhorst stellte sich auch „Hood Training“ aus Bremen vor. Mit bestimmten Formaten wie Sport, Hip-Hop oder Videoproduktionen soll die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen und Kindern gefördert werden. Darüber hinaus wurden die Programme für zugewanderte Eltern mit Kleinkindern „Mom and Me“ und „Opstapje“ der Evangelischen Familienbildungsstätte sowie die Arbeit von Migrationscoaches vorgestellt. Mit Gesprächen und Vorträgen wurde der Tag abgerundet.


Mehr Infos unter   www.praeventionsketten-nds.de 
Anna-Lena Sachs Redakteurin / Online-Redaktion
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