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NWZonline.de Region Delmenhorst

Fachtagung In Delmenhorst: Wohin mit Plastik in der Nordsee

19.09.2019

Delmenhorst Plastikmüll betrifft nicht nur die Weltmeere, sondern auch die See vor der eigenen Haustür. Und trotz vieler gut gemeinter Ideen zu seiner Vermeidung gibt es noch große Wissenslücken: Wer sind die Verursacher? Wie verbreitet sich der Müll? Wie kann er vermieden werden? Das Institut für Biologie und Chemie des Meeres (ICBM) und das Institut für Umweltwissenschaften (IBU) der Universität Oldenburg greifen das Thema in dieser Woche am Delmenhorster Hanse-Wissenschaftskolleg im Rahmen einer Fachtagung auf.

Unter anderem geht es um die Ergebnisse des 2016 gestarteten Forschungsprojekts „Makroplastik in der südlichen Nordsee“. In dem Projekt, das mit 1,4 Millionen Euro € durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanziert wird, haben sich Meeresforscher und Umweltplaner zusammengetan, um Entstehung, Transport und Ablagerung des Meeresmülls besser zu verstehen.

Mit dabei war am Mittwochmorgen auch der niedersächsische Wissenschafts- und Kulturminister Björn Thümler. „Das ist hier in Delmenhorst eine herausragende Tagung, die sich mit einem zentralen Problemthema beschäftigt“, so der Minister. Thümler sprach eindeutige Worte und sagte, man dürfe die derzeitige Situation nicht einfach hinnehmen: „Es muss ein Einsehen stattfinden und jeder muss erkennen, dass er einen Beitrag leisten kann.“

So sprach Thümler auch davon, dass Kunststoffe zwar aus der Umwelt und vor allem auch aus den Meeren entfernt werden müssen, es müsse jedoch auch für Ersatzstoffe gesorgt werden. „Vor 50 Jahren haben wir 1,7 Millionen Tonnen Kunststoffe produziert, mittlerweile sind es 256 Millionen Tonnen“, so der Minister. Auch mit Schülern der „Fridays for Future“-Bewegung, die am Freitag, 20. September, einen großen Klimastreik veranstalten, sei er im Austausch. „Wir verfolgen dieselben Ziele. Ich sage allerdings immer wieder, dass daraus kein Generationengegensatz werden darf“, sagte Thümler. Nur gemeinsam könne nachhaltig etwas erreicht werden.

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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